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Schlimmes Schiffsunglück in China

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Auf dem Fluss Jangtse in China ist ein Schiff untergegangen.

2. Juni 2015

Auf dem Fluss Jangtse ist ein Kreuzfahrtschiff mit Hunderten Leuten an Bord gesunken. Wie viele Menschen überlebt haben, ist ungewiss.

An Bord des Kreuzfahrtschiffes "Eastern Star" (übersetzt: "Östlicher Stern") waren mehr als 450 Menschen. Die meisten von ihnen verbrachten ihren Urlaub auf dem Schiff. Am späten Montagabend passierte das Unglück. Der Kapitän, der sich ans Ufer retten konnte, sagte, dass ein Sturm das Schiff erfasste und so den Untergang verursachte.

Den Menschen an Bord blieb kaum Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Denn das Schiff ging in wenigen Minuten unter. Das Schiff versank nicht einfach, sondern drehte sich, sodass die Unterseite nach oben zeigte. Der Schiffskiel ragte ein Stück aus dem Wasser heraus.

Der Jangtse ist an der Unglücksstelle nicht besonders tief: nur 15 Meter. Dennoch wurden in den Stunden nach dem Untergang nur wenige Überlebende geborgen. Rettungskräfte hörten Hilferufe aus dem Schiffsrumpf und konnten einige Überlebende befreien. Mehr als 30 Rettungsboote wurden an die Unglücksstelle geschickt. Starker Wind und Regen behinderten die Rettungsarbeiten jedoch.

Der Unglücksort liegt in der Nähe eines riesigen Stausees. Der Name Jangtse oder auch Jangtsekiang heißt übersetzt "Langer Fluss". Das stimmt auch: Der Jangtse ist fast 6.400 Kilometer lang. Damit ist er der längste Fluss nicht nur von China, sondern auch in ganz Asien. Weltweit gehört er zu den längsten Strömen: Länger sind nur der Nil in Afrika und der Amazonas in Südamerika.

(AfK)

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