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Rettungseinsatz auf Vulkan Ontake

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In Japan ist der Vulkan Ontake ausgebrochen. (Bild: Atsushi Ueda, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

29. September 2014

Der japanische Vulkan Ontake ist ausgebrochen. Rund 250 Bergwanderer saßen auf dem Berg fest, als er plötzlich Asche in die Luft blies. Retter kämpften um das Leben der Menschen.

Am Samstagmorgen passierte es: Der Vulkan Ontake fing an zu donnern, dann spuckte er riesige Aschewolken und Rauch in die Luft. Kilometerweit um den Berg herum regnete Asche auf die Erde. Zu dem Zeitpunkt waren etwa 250 Menschen auf dem Ontake unterwegs, der ein beliebtes Reiseziel ist. Viele Bergsteiger, die von dem Ausbruch überrascht wurden, konnten selbst von dem Vulkan herunter steigen und sich so in Sicherheit bringen. Doch es gab auch Verletzte.

Als die Retter am Sonntag auf dem Vulkan eintrafen, fanden sie etwa 30 Menschen bewusstlos vor. Die Leute gaben kein Lebenszeichen von sich. Ob sie das Unglück trotzdem überstanden haben, konnten die Retter im ersten Moment nicht einschätzen.

Mit Hubschraubern suchten die Retter den Berg nach Opfern ab. Soldaten der japanischen Armee, Polizisten und Feuerwehrleute machten bei der Aktion mit. Sie waren zu Hunderten im Einsatz, aber sie hatten es nicht leicht. Die Asche machte den Helfern zu schaffen. Deshalb mussten die Hubschrauber zeitweise am Boden bleiben. Auch die Retter, die den Berg zu Fuß absuchten, hatten Probleme.

Während der Rettungsaktion stieß der Vulkan immer wieder neue Aschewolken aus. Zuletzt hatte es einen großen Ausbruch des Ontake vor rund 35 Jahrgen gegeben. Damals hatte er 200.000 Tonnen Asche in die Luft gepustet.

Japan liegt im Pazifischen Ozean. Das Land in Ostasien besteht aus vier großen und tausenden kleineren Inseln. Die Hauptinsel heißt Honshu. Auf Honshu sind unter anderem die Hauptstadt Tokio und der Vulkan Ontake.

(AfK)

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