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Radfahrer haben es in Städten schwer

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Ein Radweg im bayerischen Bayreuth. (Bild: Velopilger, Wikimedia)

29. August 2014

Helm auf und los! In Deutschland schwingen sich viele Menschen aufs Fahrrad. Aber nicht immer haben sie es im Verkehr leicht. Das hat ein Test in Großstädten gezeigt.

Der ADAC hat den Test machen lassen. Die vier Buchstaben stehen für den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club. Viele Autofahrer sind Mitglied im ADAC. Wenn sie einmal mit ihrem Wagen liegen bleiben, bekommen sie Hilfe. Der ADAC testet regelmäßig Kindersitze, Raststätten oder Tunnel. Nun hat er sich die Wege für Radfahrer angesehen. In zwölf Großstädten waren Tester unterwegs.

Die Tester wollten wissen, wie fahrradfreundlich die Städte sind. Allerdings waren sie oftmals nicht zufrieden. Sie sagen: Fahrradfahrer haben es in deutschen Großstädten nicht immer leicht. Besonders in Dresden im Bundesland Sachsen und Dortmund im Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt einiges im Argen. Doch was bemängeln die Tester?

Der ADAC sagt, es passieren zu viele Unfälle. Die Radwege sind zudem zu schmal gebaut. Die Fahrradfahrer haben nicht viel Platz auf ihrer Spur. Zudem gibt es nicht genügend Orte, wo die Räder abgestellt werden können. Oftmals sind sie auch schlecht ausgestattet. Es fehlen also zum Beispiel Halterungen, wo die Räder angeschlossen werden können. Die Tester sagen auch, dass es zu wenige Fahrradwerkstätten gibt. Und Verleihstationen haben sie auch nicht so oft gefunden.

Die Noten "gut" und "sehr gut" wurden im Test nicht vergeben. Dafür gab es zehn Mal ein "durchschnittlich" sowie zwei Mal ein "unterdurchschnittlich". München in Bayern und Stuttgart in Baden-Württemberg haben noch am besten abgeschnitten, obwohl die Tester auch dort nicht zufrieden waren.

Die Tester sagen, dass Radfahrern im Verkehr oft etwas zustößt. Daher sollen die Städte schauen, dass sie fahrradfreundlicher werden. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland 71.420 Unfälle, an denen ein Radfahrer beteiligt war.

(AfK)

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