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Nobelpreis für den Kampf gegen den Krebs

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So kann man sich die DNA vorstellen. Darin stecken die Erbinformationen, die für neue Zellen gebraucht werden. (Bild: Zephyris at the English language Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

8. Oktober 2015

Dank Tomas Lindahl, Paul Modrich und Aziz Sancar können Menschen, die Krebs haben, auf neue Heilmittel hoffen - dafür sind die Chemiker mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden.

Als DNA werden kleine Teilchen in unserem Körper bezeichnet. Diese Moleküle speichern das Erbgut des Körpers. Fachleute sprechen auch von Genen. Sie sind sowas wie der Bauplan des Körpers. Mit den Genen wird zum Beispiel festgelegt, welche Augenfarbe oder Haarfarbe wir haben. Eineiige Zwillinge haben dieselben Gene. Deshalb sind sie äußerlich kaum zu unterscheiden.

Was aber geschieht, wenn die DNA-Moleküle kaputt gehen? So etwas passiert immer wieder im menschlichen Körper - doch das Erbgut bleibt trotzdem heil. Wie das sein kann, dazu haben Tomas Lindahl, Paul Modrich und Aziz Sancar geforscht. Sie schauten sich an, wie der Körper die Gene schützt. Eine wichtige Rolle spielen dabei Zellen, die die DNA reparieren. Das haben die drei Chemiker herausgefunden. Für ihre Erkenntnisse haben sie nun den Nobelpreis erhalten.

Der Nobelpreis wird verliehen an Männer und Frauen, die die Menschheit in herausragender Weise vorangebracht haben. Das haben die drei Forscher getan, beschloss die Jury, die den Nobelpreis vergibt. Denn ihre Forschung hilft Wissenschaftlern und Medizinern dabei, Erbkrankheiten zu heilen. Auch für die Heilung von Krebspatienten können ihre Erkenntnisse wichtig sein.

Krebs ist eine schwere Krankheit. Sie kommt nicht selten vor, ist aber sehr schwer zu heilen. Hier könnten die Forschungsergebnisse der Chemiker aus den USA und Schweden wichtige Hilfe leisten.

(AfK)

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