Direct access to content Direct access to navigation
News4Kids - Nachrichten und Wissen für Kinder und Jugendliche
Suchen

Roboter schickt Bilder aus Atomkraftwerk Fukushima

JPEG - 34.3 kB
Ein Roboter sendete Bilder aus dem Inneren eines kaputten Atomreaktors des Kraftwerks Fukushima. (Bild: International Research Institute for Nuclear Decommissioning)

15. April 2015

Ein Roboter hat spannende Bilder geliefert. Sie zeigen, wie es im Innern des Atomkraftwerks Fukushima in Japan aussieht. In der Anlage hatte es vor vier Jahren einen Unfall gegeben.

Wenn die Menschen in Deutschland vom Atomkraftwerk Fukushima in Japan hören, dann erinnern sie sich an zwei große Katastrophen. Am 11. März 2011 bebte in Japan die Erde. Vor der Küste gab es Erdstöße. Danach wurden die Menschen an Land von einem Tsunami überrascht. Das ist eine Flutwelle.

So eine Flutwelle hat enorme Kraft. Sie kann Häuser, Autos, Schiffe, Züge und Bäume mit wegreißen. In Japan starben damals viele Menschen. Doch nicht nur das brachte dem Land Leid. Nach dem Erdbeben und dem Tsunami gab es Probleme mit dem Atomkraftwerk Fukushima.

In Atomkraftwerken wird Strom hergestellt. Kommt es zu einer Panne, dann kann das für Menschen und Tiere gefährlich werden. Strahlende Teilchen können austreten, die krank machen. In Japan hat es 2011 große Probleme gegeben. Menschen mussten das Gebiet um das Atomkraftwerk verlassen.

Roboter sollen Brennstäbe finden

Nun hat die Firma Tepco mitgeteilt, dass sie einen Roboter in die Anlage geschleust hat, denn Menschen können sich im Innern des sogenannten Reaktors nicht aufhalten. Sie würden nach dem Unfall in kurzer Zeit sterben. Der Roboter hat Fotos nach draußen geschickt. Dann blieb er stecken.

Auch künftig sollen Roboter in die Anlage geschleust werden. Ziel ist es, die Brennstäbe zu finden, damit sie sicher entfernt werden können. Brennstäbe sind Rohre, die vier bis fünf Meter lang, aber nicht sehr dick sind. In sie kommen Stoffe, deren Atomkerne gespalten werden sollen. Das sind zum Beispiel Uran oder Plutonium. Die Stoffe sind sehr gefährlich. Mit ihrer Hilfe wird in Atomkraftwerken der Strom erzeugt.

Atome sind winzig kleine Bausteine. Wir können sie nicht sehen. Jedes Atom hat einen Kern. Die Kerne werden im Atomkraftwerk gespalten. Dabei entsteht große Hitze. Mit dieser Hitze wird Wasser verdampft. Der Wasserdampf treibt große Maschinen an, die dann den Strom erzeugen. Werden die Brennstäbe nicht ausreichend gekühlt, kann Strahlung austreten.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

27. April 2015

Fukushima in Japan war schlimm.

Aber die ganzen Atomtests von 1945 bis Heute wahre noch viel schlimmer.

Insgesamt wahren das fast 4000 Tests auf der gesamten Erde.

Pfui Teufel!!!!!

Eine Nachricht, ein Kommentar?


Moderiertes Forum

Sobald wir deinen Kommentar gelesen haben, werden wir ihn zu dem Artikel hinzufügen.

  • (Um einen Absatz einzufügen, einfach eine Zeile frei lassen.)

    Bitte nur sinnvolle Kommentare zum Thema des Artikels. Du darfst deine Meinung frei äußern. Was wir nicht erlauben sind Beschimpfungen anderer Seitenbesucher. Auch Adressdaten Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden wir nicht veröffentlichen. Außerdem erlauben wir nur Links zu anderen Kinderseiten.