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Neue Vorwürfe gegen Limburger Bischof

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Franz-Peter Tebartz-van Elst soll Geld auss einer Stiftung für Arme genommen haben, um damit seinen Bischofssitz zu bauen. (Bild: Christliches Medienmagazin pro, Wikimedia, CC BY 2.0)

17. Februar 2014

Es gibt neuen Wirbel um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst: Der Kirchenmann soll Geld für sein Bischofshaus genutzt haben, das eigentlich für arme Familien gedacht war.

Franz-Peter Tebartz-van Elst hat als Bischof von Limburg einen wichtigen Posten in der katholischen Kirche. Limburg liegt im Bundesland Hessen. Viele dort sind empört über den Bischof. Sie werfen ihm Verschwendung vor. In Limburg ist das Bischöfliche Haus neu gebaut worden. Das kam viel teurer als gedacht. Über 30 Millionen Euro sollen alle Arbeiten zusammen gekostet haben. Viele glauben, dass der Bischof sich Sachen gegönnt hatte, die unnötig sind, aber teuer waren.

Nachdem die Vorwürfe aufgekommen waren, wurde entschieden, dass alles genau untersucht werden soll. Nun berichtet die "Süddeutsche Zeitung", dass nicht alles mit rechten Dingen gelaufen ist. So soll der Bischof versucht haben, die hohen Kosten zu vertuschen. Damit niemand merkt, dass der Bau des Bischofshauses viel teurer kommt als gedacht, soll er Geld aus einer Stiftung genommen haben. Wenn das stimmt, dann wäre das nicht in Ordnung. Denn das Stifungsgeld war eigentlich für Familien gedacht, die wenig Geld und sehr viele Kinder haben.

Der Bischof soll einen Mann an seiner Seite gehabt haben, der ihn bei der ganzen Sache unterstützt hat. Alle wichtigen Papiere sollen aber auch die Unterschrift von Franz-Peter Tebartz-van Elst tragen. Nach dem ganzen Wirbel im vergangenen Jahr hatte sich der Limburger Bischof in ein Kloster im Bundesland Bayern zurückgezogen. Der Papst muss entscheiden, wie es mit ihm weitergeht. Der Papst ist der Chef der katholischen Kirche. Er lebt und arbeitet im Vatikan. Dieser kleine Staat liegt mitten in der italienischen Stadt Rom.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von ötzi von Karnik 19. Februar 2014

Mir tun die menschen leid die für den limburgr bischof bezahlen sollten

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