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Muslime pilgern nach Mekka

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Muslimische Pilger im Innenhof der Heiligen Moschee in Mekka. In der Mitte steht die Kaaba, das "Haus Gottes" und eines der wichtigsten Heiligtümer des Islam. (Bild: Ali Mansuri, Wikimedia, CC BY-SA 2.5)

13. Oktober 2013

Millionen Muslime sind auf der Reise: Die Zeit für die Pilgerfahrt nach Mekka hat begonnen. Die Hadsch spielt in der Religion des Islam eine sehr wichtige Rolle.

Muslime haben als Religion den Islam. Fünf Regeln sollen sie befolgen: Sie sollen bekennen, dass sie nur an ihren Gott Allah glauben, fünf Mal am Tag beten und armen Menschen mit Geld helfen. Außerdem sollen gläubige Muslime jedes Jahr einen Monat lang fasten und ein Mal in ihrem Leben nach Mekka pilgern. Mekka liegt in Saudi-Arabien in Westasien.

Die Hadsch, wie die Pilgerreise auf Arabisch heißt, dauert immer fünf Tage lang. Wann sie beginnt, regelt der islamische Kalender. In diesem Jahr beginnt sie nach der deutschen Zeitrechnung am Montag. Viele Muslime haben sich bereits auf den Weg zu den Heiligtümern ihres Glaubens gemacht.

Zuerst fahren die Muslime zum Tal Mina und gehen auf den Berg Arafat. Der liegt rund 20 Kilometer außerhalb von Mekka. Dort soll der Prophet Mohammed drei Monate vor seinem Tod seine letzte Predigt gehalten haben. Mohammed ist wichtig für Muslime. Sie sagen: Der Prophet hat von Allah gesagt bekommen, wie der Islam sein soll.

Nachdem die Muslime auf dem Berg Arafat waren, tun sie noch andere Dinge. Sie sollen zum Beispiel sieben Mal die Kaaba umschreiten. Die Kaaba ist ein Gebäude, das aussieht wie ein großer schwarzer Würfel. Es hat keine Fenster und steht im Innenhof der großen Moschee in Mekka. Zeitungen und Fernsehsender zeigen jedes Jahr Bilder davon. Tausende Gläubige gehen dicht gedrängt um die Kaaba herum.

In diesem Jahr haben viele Zeitungen darüber berichtet, dass die Enge auf der Hadsch ein Problem werden könnte. Die Menschen könnten sich mit einem Krankheitserreger, dem Coronavirus, anstecken. In Saudi-Arabien sind schon einige Menschen daran erkrankt. Deshalb warnt auch der Gesundheitsminister des Landes die Gläubigen. Auf der Internetseite des Ministeriums steht, wie sich Menschen vor dem Virus schützen können.

(AfK)

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