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Lokführer streiken tagelang

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Die Lokführer streiken. Bahnen und S-Bahnen fahren daher mehrere Tage lang nicht. (Bild: bigbug21, Wikimedia, CC BY-SA 2.5)

5. November 2014

Die Lokführer streiken wieder. Bis Montagnacht werden sie nicht arbeiten. Millionen Menschen in ganz Deutschland sind davon betroffen. Für die Gewerkschaft GDL hagelt es Kritik.

In den vergangenen Wochen haben die Lokführer schon mehrmals die Züge stehen lassen. Stattdessen standen sie mit Plakaten an den Bahnhöfen und streikten. Sie arbeiteten nicht und kämpften für ihre Ziele. Nun hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (abgekürzt: GDL) gesagt, dass die Deutschen sich wieder auf Streiks einstellen müssen. Von Mittwoch an fahren die Züge im Güterverkehr nicht. Ab Donnerstag sind dann auch die Personenzüge dran. Wenn es dazu kommt, dann bleiben erneut Reisende an den Gleisen stehen. Mit der Bahn kommen sie nicht an ihr Ziel. Vier Tage sollen die Personenzüge nicht fahren.

Die GDL wird von mehreren Seiten für die Ankündigung neuer Streiks kritisiert. Die Leute von "Pro Bahn" meinen zum Beispiel, dass die erneuten Streiks der Bahn nicht nur dann schaden, wenn die Lokführer die Züge stehen lassen. Es ist auch langfristig für das Unternehmen nicht gut, heißt es. Die Organisation fürchtet, dass die Reisenden auf Fernbusse umschwenken und auch künftig dann dort ein Ticket ziehen. "Pro Bahn" meint, dass die Menschen in Deutschland immer weniger Verständnis für die Lokführer haben, schreibt die Zeitung "Rheinische Post". Vor allem Pendler kriegen die Streiks zu spüren. Die Menschen kommen deswegen nicht zur Arbeit oder zu spät zu Terminen. Auch andere üben Kritik an der GDL.

Die GDL ist eine Gewerkschaft. Gewerkschaften setzen sich für die Mitarbeiter von Unternehmen ein. Sie fordern zum Beispiel mehr Lohn oder bessere Arbeitszeiten. Mit den Chefs wird darüber von Zeit zu Zeit verhandelt. Auch die GDL fordert, dass die Lokführer mehr Geld verdienen sollen. Doch das ist nicht die einzige Sache, um die gestritten wird. Die GDL fordert den höheren Lohn nämlich nicht nur für die Lokführer, sondern auch beispielsweise für die Zugbegleiter. Diese Gruppe will aber auch die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (abgekürzt: EVG) vertreten. Die Bahn will nicht mit zwei Gewerkschaften verhandeln.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von larafocke 24. Juni 2015

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