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Lokführer lassen tagelang die Züge stehen

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Die Lokführer streiken erneut. Viele Züge bleiben dadurch stehen. (Bild: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

19. Mai 2015

Wer in den nächsten Tagen mit dem Zug oder der S-Bahn fahren wollte, könnte Probleme bekommen. Die Lokführer streiken erneut, diesmal sogar noch länger als zuletzt.

In den vergangenen Monaten ist bei der Deutschen Bahn schon mehrmals gestreikt worden. Der Grund: Die "Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer" (abgekürzt: GDL) verhandelt mit den Bahn-Chefs. Die GDL will höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die Bahn-Mitarbeiter. Doch die Gespräche kommen nicht voran. Beide Seiten können sich nicht einigen.

Nun hat die GDL die Lokführer wieder zu Streiks aufgerufen. Ab Dienstag bleiben die Güterzüge stehen, ab Mittwoch trifft es dann auch die Reisenden. Ab wann die Züge wieder fahren werden, ist unklar. Die Deutsche Bahn meint, dass Streiks niemanden weiterbringen. Sie kosten nur Zeit, doch gelöst wird damit nichts, so das Unternehmen. Die Bahn fordert die GDL auf, weiter zu verhandeln.

Der GDL geht es nicht nur um die Löhne für die Lokführer. Sie will den höheren Lohn auch beispielsweise für die Zugbegleiter. Doch diese Gruppe will auch eine andere Gewerkschaft, die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (abgekürzt: EVG), vertreten. Die Bahn will allerdings nicht, dass unterschiedliche Gewerkschaften mit ihr für dieselben Berufe verhandeln.

Die GDL hat nicht gesagt, wann die Streiks wieder enden werden. Die Menschen müssen sich darauf einstellen, dass Güterzüge und Personenzüge länger nicht fahren. Die Bahn hat für die Zeit des Streiks allerdings einen Ersatzfahrplan. Trotz der streikenden Lokführer soll ein Teil der Züge und S-Bahnen fahren.

(AfK)

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