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Kinderarbeit für unsere Smartphones

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Kinder in einer Mine im Kongo. (Bild: Julien Harneis, Wikimedia, CC BY-SA 2.0)

19. Januar 2016

In vielen Smartphones und Tablet-Computern stecken Teile, für die Kinder arbeiten mussten. Fachleute sagen, dass das nicht sein darf.

Wenn vom Kongo die Rede ist, dann ist die Demokratische Republik Kongo gemeint. Das Land liegt in Zentralafrika. Viele Kinder müssen dort regelmäßig hart schuften, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Das sagen Mitarbeiter der Organisationen Amnesty International und Afrewatch.

Kinder müssen zum Beispiel Tag für Tag in Minen arbeiten und Kobalt abbauen. Dieses Metall ist sehr begehrt. Es wird gebraucht, um Akkus für Handys oder Tablet-Computer herzustellen. Im Kongo wird viel Kobalt gewonnen. Geliefert wird es an die Hersteller der Geräte.

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Die Arbeit in den Minen ist gefährlich und zudem schlecht für die Gesundheit. Wenn Kinder Geld verdienen müssen, gehen sie zudem nicht zur Schule. Elektronikhersteller wie Apple, Samsung oder Sony können nicht garantieren, dass in ihren Geräten kein Kobalt ist, das Kinder aus Minen geholt haben.

Die Experten fordern, Unternehmen sollten checken müssen, woher die genutzten Stoffe kommen. Sie müssten also schauen, ob Kinder eingesetzt werden beziehungsweise ob Erwachsene gut behandelt werden. Arbeiter zum Beispiel müssen bei der Arbeit geschützt sein. Einen ordentlichen Lohn sollen sie auch bekommen.

(AfK)

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