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Immer mehr Menschen erkranken an Ebola

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Eine Forscherin untersucht das Ebola-Virus. Um sich nicht anzustecken, trägt sie einen Schutzanzug. (Bild: United States Army Medical Research Institute of Infectious Diseases, Wikimedia)

3. Juli 2014

Experten machen sich Sorgen: Die Krankheit Ebola breitet sich immer weiter aus. Im Westen Afrikas sind schon viele Menschen daran gestorben.

Eigentlich ist das Ebolafieber eine seltene Erkrankung. Ausgelöst wird sie vom Erreger Ebolavirus. Wer in Berührung mit einem Kranken kommt, kann sich leicht anstecken. Das Virus wird über Körperflüssigkeiten weitergegeben, also zum Beispiel über Blut oder Spucke. Das kann schon beim Küssen passieren.

Wer sich mit dem Ebolavirus ansteckt, fühlt sich wie bei einer Grippe. Er bekommt plötzlich hohes Fieber. Er hat Kopfweh, ist müde, und die Muskeln tun weh. Viele Kranke bekommen auch Durchfall und Blutungen. Oftmals sterben die Menschen an der Krankheit. Es gibt weder eine Impfung noch ein Medikament dagegen.

Experten machen sich Sorgen, weil sich die Krankheit im Westen Afrikas immer mehr ausbreitet. In Sierra Leone, Guinea und Liberia sind schon viele Menschen daran gestorben. Die Krankheit ist im Frühjahr im Westen Afrikas ausgebrochen. Seitdem haben rund 500 Kinder und Erwachsene ihr Leben verloren.

Ebola kann eigentlich leicht bekämpft werden. Zum Beispiel müssen die Kranken von anderen völlig abgeschottet werden. Doch im Westen Afrikas wissen viele Menschen nicht gut genug über die Krankheit Bescheid. Daher verhalten sie sich falsch. Zudem misstrauen die Leute oftmals Ärzten und Helfern. Das sorgt dafür, dass es immer mehr Ebola-Kranke gibt. Die Experten überlegen, wie das gestoppt werden kann. Sie haben sich deswegen mit Politikern verschiedener Länder getroffen.

Es wird festgehalten, wie viele Menschen das Ebolafieber bekommen haben. 1976 hat die Krankheit schon mal viele erwischt. Damals starben im Kongo 280 Menschen. Nun ist der Ausbruch noch schlimmer als damals. Die Krankheit ist in mehreren Ländern aufgetaucht.

(AfK)

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