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Hurrikan "Matthew" fegt über die Karibik hinweg

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Hurrikan "Matthew" auf einem Satellitenfoto vom 4. Oktober. (Bild: NRL/NOAA)

5. Oktober 2016

In der Karibik sorgt Hurrikan "Matthew" für Chaos. Besonders schlimm ist die Lage in Haiti.

Jetzt im Herbst ist es bei uns in Deutschland oftmals ziemlich windig und es regnet teilweise kräftig. Das ist jedoch nichts im Vergleich zu dem, was die Menschen in der Karibik gerade erleben. Ein heftiger Wirbelsturm fegt über Kuba in Richtung der amerikanischen Ostküste. Besonders schlimm hat Hurrikan "Matthew" die Menschen in Haiti erwischt.

Haiti liegt wie die Dominikanische Republik auf der Insel Hispaniola. Es ist ein sehr armes Land. Vor sechs Jahren hat die Erde dort heftig gebebt. Es hat mehr als 200.000 Tote gegeben. Zahlreiche Häuser stürzten ein. Noch heute leben viele Menschen in Notunterkünften. Das Land hat sich von dem Unglück noch nicht wieder erholt.

Jetzt stehen in Haiti Straßen unter Wasser. Der Hurrikan hat das Meer und die Flüsse aufgepeitscht und viel Regen mit sich gebracht. Bäume und Strommasten stürzten um, Dächer sind kaputt. Außerdem ist eine wichtige Brücke eingestürzt und es besteht die Gefahr von Erdrutschen. Der Wind fegte mit einer Geschwindigkeit von mehr als 220 Stundenkilometern.

Mehrere Menschen haben den Sturm nicht überlebt. Auch die Einwohner in der Dominikanischen Republik und auf Kuba haben das Unwetter zu spüren bekommen. Im Süden der USA bereiten sich die Menschen gerade auf die Ankunft von "Matthew" vor. Der Hurrikan soll bis zum Wochenende auf die Küste des Landes treffen.

So entstehen Hurrikane

Hurrikane können entstehen, wenn das Wasser im Meer wärmer als 26 Grad ist. Es verdunstet dann und es entsteht ein sogenanntes Tiefdruckgebiet, das immer weiter Luft ansaugt. Es bilden sich Gewitterwolken. Weil die Erde sich dreht, beginnen auch die Luftmassen, sich zu drehen. Es entsteht ein Wirbel.

Ein Hurrikan hat in seinem Inneren ein sogenanntes Auge. In diesem Auge ist es ganz ruhig, während drum herum der gewaltige Sturm tobt. Den können sogar die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS sehen. Sie haben von Hurrikan "Matthew" ein Video gemacht und es ins Internet gestellt:

(AfK)

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