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Hochhaus in Frankfurt gesprengt

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Der AfE-Turm in Frankfurt gehörte zur Goethe-Universität. Viele Jahre lang lernten hier Studenten, doch seit Mai 2013 stand er leer. (Bild: Dontworry, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

2. Februar 2014

Am Sonntag wurde ein 116 Meter hohes Hochhaus in Frankfurt gesprengt. Das Gebäude fiel in sich zusammen und hüllte Teile der Stadt in eine riesige Staubwolke. Alles verlief so, wie es geplant war.

Wenn ein so großes Gebäude gesprengt werden soll, machen sich die Menschen vorher viele Gedanken: Wie viel Sprengstoff braucht man? Wo muss er angebracht werden, damit der Turm nach unten sackt und nicht zur Seite fällt? Denn das Gebäude stand nicht auf einem großen, leeren Feld. Das Gebiet, wo der Turm stand, ist dicht bebaut mit Wohnhäusern, Museen und Gebäuden der Universität. Die alle sollten stehen bleiben, wenn der Turm in sich zusammenfällt.

Das ist den Sprengmeistern gelungen. Sie schafften es, den Turm genau so einstürzen zu lassen, wie sie es wollten. Einige Scheiben an anderen Gebäuden gingen zu Bruch. Doch es gab keine schweren Schäden an anderen Häusern, stellten die Fachleute fest, als sie sich einen ersten Überblick verschafften. Die Trümmerteile fielen nach unten und nicht etwa zur Seite, wo sie Dächer und Wände anderer Häuser hätten zerstören können. Doch was blieb, war eine Menge Dreck. Straßen und Gehwege in Frankfurt mussten mühsam gereinigt werden.

Der 116 Meter hohe Turm der Universität Frankfurt ist das höchste Gebäude, das jemals in Europa gesprengt wurde. Er wurde nicht mehr gebraucht, deshalb sollte er verschwinden. Handwerker bohrten 1.400 Löcher in den Turm. In diese füllten sie 950 Kilogramm Sprengstoff - also fast eine Tonne. An welchen Stellen die Löcher mit dem Sprengstoff sein sollten, wurde vorher ganz genau überlegt. Sie wollten nicht riskieren, dass der Turm zur Seite kippt.

Das Ereignis zog etliche Menschen in das Gebiet rund um den Turm. Rund 30.000 Schaulustige kamen, um zu sehen, wie das Gebäude innerhalb weniger Sekunden verschwindet. Sie verfolgten die Sprengung in sicherem Abstand.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Peter 3. Februar 2014

Und wider musste ein Hochhaus dranglauben.

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