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"GroKo" ist das Wort des Jahres

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Ein "GroKo" ist eine Große Koalition, also ein Bündnis der Parteien CDU, CSU und SPD.

13. Dezember 2013

Das Wort "GroKo" hat in den vergangenen Wochen oft in den Zeitungen gestanden. Nun ist es zum Wort des Jahres 2013 gewählt worden. Hier erfährst du weshalb.

Das Wort des Jahres wird von der Gesellschaft für deutsche Sprache bestimmt. Ausgewählt werden können Begriffe, die für wichtige Sachen stehen und über die Menschen besonders oft geredet haben. Die Sprachexperten haben sich in diesem Jahr für "GroKo" entschieden.
Das ist eine Abkürzung und sie steht für Große Koalition.

Wenn die Menschen von der Großen Koalition sprechen, dann geht es um die künftige Regierung in Deutschland. Die Parteien CDU, CSU und SPD wollen zusammen ein Team bilden. Dieses Team wird Große Koalition genannt, weil die Parteien zusammengehen, die bei der Bundestagswahl im September am stärksten waren. Bilden andere Parteien ein Team, dann gibt es für sie auch Namen. So heißt ein Team aus SPD und den Grünen zum Beispiel Rot-Grün.

Journalisten haben das Wort Große Koalition abgekürzt, als sie darüber berichtet haben. Die Sprachexperten sagen, dass das Kurzwort "GroKo" das Jahr sehr bestimmt hat, daher haben sie es ausgewählt. Damit haben sie sich gegen mehrere andere Begriffe entschieden. Auf ihrer Liste hatten sie zum Beispiel auch das Wort "Protz-Bischof". Genutzt wurde es wegen eines Kirchenmanns. Er heißt Franz-Peter Tebartz-van Elst. Er wurde kritisiert, weil sein Bischofshaus viel teurer wurde, als geplant. Die Menschen warfen ihm Verschwendung vor.

Im vergangenen Jahr hatte das Wort "Rettungsroutine" gewonnen. Damit ist gemeint, dass Politiker sich immer wieder etwas haben einfallen lassen, um die Euro-Krise zu meistern. Wenn die Menschen von der Euro-Krise sprechen, dann meinen sie, dass sich Politiker und Fachleute um unser Geld sorgen. Weil einige Länder in Europa viel zu viele Schulden angehäuft haben, könnte der Euro an Wert verlieren. Die Politiker versuchen, das zu verhindern.

Im Jahr 2011 wurde das Wort "Stresstest" zum Wort des Jahres gewählt. Stresstests gab es zum Beispiel für Banken und für den geplanten Umbau des Bahnhofs in Stuttgart. In den Tests wurde geguckt, wie die Banken mit schwierigen Problemen klarkommen und ob auf dem neuen Bahnhof alles besser klappt als auf dem alten. In Zeitungen war das Wort sehr oft zu lesen.

(AfK)

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