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Greenpeace warnt vor zu schlechter Luft

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Eine Luftmessstation in Rheinland-Pfalz. (Bild: Speifensender, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

4. Oktober 2015

Die Luft in deutschen Städten enthält zu viel Stickoxid. Die Abgase können für Menschen gefährlich werden, sagen Umweltschützer.

Stickoxid gelangt zum Beispiel durch Autoabgase in unsere Atemluft. Wenn wir zu viel davon einatmen, können wir krank werden. Menschen können Asthma davon bekommen. Auch für das Herz sind die Abgase schädlich. Deshalb sollen Fachleute aufpassen, dass nicht zu viel davon in die Luft gelangt. Der Anteil von Stickoxid wird gemessen. Dazu gibt es Messstationen. Viele davon sind in Städten zu finden.

Die Messstationen übermitteln Zahlen an das Umweltbundesamt (abgekürzt: UBA). Dort schauen Fachleute sich an, wie viel Abgas in der Luft ist. Die Naturschützer der Organisation Greenpeace haben sich die Zahlen auch angesehen. Sie werteten aus, wie viel Stickoxid in den vergangenen neun Monaten in die Luft gelangte. Am Sonntag gaben sie eine Warnung heraus.

Die Greenpeace-Experten sagen, die Werte sind teilweise zu hoch. Es ist so viel Stickoxid in der Luft, dass Grenzen überschritten wurden. Jede zweite Messstation zeigte zu hohe Ergebnisse an. Im Winter steigt der Anteil an Abgasen meistens sogar noch. Greenpeace will, dass dagegen etwas getan wird.

Die Umweltschützer verlangen, dass die Regeln für Abgas-Tests strenger werden. Die Autofahrer sollen wissen, wie viel ihr Auto tatsächlich in die Luft pustet. Die heutigen Testverfahren finden die Umweltschützer unglaubwürdig. Denn wie viel Abgase ein Auto ausstößt, wird in Laboren gemessen. Mit dem echten Straßenverkehr hat das wenig zu tun, sagt Greenpeace.

(AfK)

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