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Gedenken an den Tsunami vor zwölf Jahren

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Zerstörungen in Indonesien durch den Tsunami im Jahr 2004. (Bild: U.S. Navy photo by Photographer’s Mate 2nd Class Philip A. McDaniel, Wikimedia)

26. Dezember 2016

Im Jahr 2004 kam es in Asien zu einer der schlimmsten Katastrophen. Was war passiert?

In zahlreichen Ländern ist am Montag der vielen Menschen gedacht worden, die vor genau zwölf Jahren in Südostasien bei einem Tsunami gestorben sind. Damals gab es am zweiten Weihnachtsfeiertag vor der indonesischen Insel Sumatra zunächst ein starkes Seebeben. Dann rasten riesige Wellen auf die Küsten mehrerer Länder zu.

Allein in Indonesien starben über 165.000 Menschen. Auch in anderen Ländern gab es viele Tote. Insgesamt kamen bei dem Erdbeben und dem Tsunami im Dezember 2004 rund 230.000 Menschen ums Leben. Darunter waren nicht nur Einheimische. Auch viele Urlauber wurden von den Wellen mitgerissen. Unter den Opfern waren auch zahlreiche Deutsche.

Ein Tsunami kann entstehen, wenn es zu einem Erdbeben unter dem Meeresboden kommt. Eine Welle rollt dann auf die Küste zu, türmt sich dort auf und reißt alles mit: Häuser, Autos, Schiffe und Züge. Wenn Menschen genug Zeit haben, verlassen sie die Küsten und ziehen sich in höher gelegene Gebiete zurück. Mitunter aber werden sie nicht rechtzeitig gewarnt. So war das auch vor zwölf Jahren.

(AfK)

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