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Flugzeug seit über einer Woche verschwunden

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Eine Boeing 777 der Fluggesellschaft "Malaysia Airlines" ist seit Tagen spurlos verschwunden. (Bild: Craig, Wikimedia)

16. März 2014

Seit mehr als einer Woche suchen Behörden und das Militär von Malaysia nach einem verschollenen Flugzeug. Jetzt gibt es Hinwweise, dass die Maschine absichtlich vom Kurs abgebracht wurde.

Zwei Kommunikationssysteme, mit denen der Flieger den Kontakt hätte aufnehmen können, wurden abgeschaltet. Das sagte der Regierungschef von Malaysia. Er heißt Najib Razak. Zuvor war viel spekuliert worden. Denn dass ein Flieger verschwinden kann und tagelang nicht gefunden wird, ist für viele ein Rätsel. In etlichen Medien wurde vermutet, dass die Boeing 777 mit den 239 Passagieren an Bord entführt wurde.

In der Tat ist die Maschine auf einen neuen Kurs gebracht worden. Sie flog nicht mehr in die geplante Richtung. Najib Razak berichtet, dass sie nach ihrem Verschwinden von den Radarschirmen Kontakt zu einem Satelliten hatte. Das hat das Militär berichtet. So konnte es feststellen, dass die Maschine Richtung Westen abdreht, um dann später nach Nordwesten zu fliegen. Zuvor waren zwei Kommunikationssysteme abgeschaltet worden. So war der Flieger auf dem Radar nicht mehr zu sehen, welches an Flughäfen eingesetzt wird. Das Militär hat oftmals andere Möglichkeiten, ein Flugzeug aufzuspüren, auch wenn die Systeme nicht mehr funktionieren.

Der Regierungschef von Malaysia sagte, dass es ganz offensichtlich ist, dass das Flugzeug absichtlich umgeleitet wurde. Doch er will sich nicht festlegen, dass die Maschine entführt wurde. Die Behörden ermitteln in alle möglichen Richtungen, steht auf der Internetseite des Regierungschefs. Doch mittlerweile überprüft die Polizei auch die Besatzung des Fliegers und die Passagiere. Sie schaut, welchen Grund es für einen von ihnen geben könnte, die Maschine umzuleiten.

Noch Stunden nachdem die Kommunikationssysteme abgestellt wurden, konnte das Militär Kontakte zwischen der Maschine und dem Satelliten feststellen. Nur leider kann es nicht den genauen Ort bestimmen, an dem das Flugzeug zu dem Zeitpunkt war. Hinzu kommt, dass niemand weiß, wie lange der Flieger danach noch in der Luft war. Doch die Behörden können ihre Suche nun verändern. Denn durch die Radaraufnahmen können sie zwei Gebiete festlegen, in denen die Boeing 777 vermutlich ist. Beide sind riesengroß. Nun hat Malaysia etliche Länder um Hilfe gebeten bei der Suche nach dem Flugzeug.

(AfK)

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