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Brasilien kämpft gegen Mücken und das Zika-Virus

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Das Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen. (Bild: US Department of Agriculture, Wikimedia)

27. Januar 2016

In Brasilien sollen Hunderttausende Soldaten gegen Mücken kämpfen. Die können nämlich einen gefährlichen Virus in sich tragen.

Das Zika-Virus ist ein Krankheitserreger. Übertragen wird es von Mücken. Wer gepikst wird, kann krank werden. Meist merken die Menschen nichts. Doch mitunter kriegen sie auch Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen. Außerdem kann ein Hautausschlag auftreten, und es können Schwellungen an Händen oder Füßen entstehen.

Gefährlich ist das Virus vor allem für Schwangere. Das Baby im Bauch kann sterben. Oder das Gehirn entwickelt sich nicht richtig. Gegen das Zika-Virus gibt es keinen Impfstoff. Die Menschen können sich also derzeit nicht vor der Krankheit schützen. Auch Medikamente, die gezielt helfen, gibt es nicht.

Bis zu 220.000 Soldaten sollen nun in Brasilien dafür sorgen, dass sich das Virus nicht immer weiter ausbreiten kann. Sie werden im Februar von Haus zu Haus gehen und sollen bei der Bekämpfung der Mücken helfen. Die können nicht nur das Zika-Virus übertragen sondern auch das Denguefieber und Gelbfieber.

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Die Politiker in Brasilien wollen gleichzeitig auch Hunderttausende Schwangere besser schützen. Ärmere Frauen, die Hilfe vom Staat kriegen, sollen Schutzmittel gegen die Mücken bekommen. Das soll verhindern, dass sie einen Pikser abkriegen, solange das Baby in ihrem Bauch ist. Nicht nur Brasilien ist von dem Zika-Virus betroffen. Auch in anderen Ländern in Südamerika breitet sich die Krankheit aus. In Brasilien ist es aber besonders schlimm.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Lasse 1. August 2016

Das ist echt schlimm!!!

von Peter 15. Februar 2016

Da muss ich auch aufpassen das diese Biester mich nicht erwischen. Jeden Tag fliegen die Flugzeuge von Brasilien an meinem schönen Garten vorbei. Kann ja sein das da solche blinde Passagiere mitfliegen. Das ist ja schon bedrohlich.

von pink fluffy unicorn 4. Februar 2016

ach herrje.

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