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Berlinale 2013: Ausgezeichnete Filme

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Die Kinderjury fand den Film »The Rocket« am besten. Bild: © Tom Greenwood

17. Februar 2013

Auf der Berlinale werden nicht nur Goldene und Silberne Bären verliehen. Für den besten Kinderfilm gibt es den Gläsernen Bären, verliehen von einer Kinderjury, und den Großen Preis des Kinderhilfswerks, verliehen von einer Erwachsenenjury.

Außerdem gibt es jeweils noch eine "lobende Erwähnung". Das ist quasi der zweite Preis.

Die Kplus-Kinderjury

Die elf Kinder der Kinderjury Generation Kplus,
Hannah Bulling,
Matthias Caspari,
Rosa Elina Ehrlich,
Rocco Görhardt,
Lenius Jung,
Felix Katulski,
Magdalena Kollmann,
Ada Maria Nardi,
Lonja Emily Louise Siebenmann,
Maja Tischmann und
Fabian Welke vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film: The Rocket
von Kim Mordaunt, Australien 2013

Nachdem ein kleiner Junge sein Zuhause verloren hat, begibt er sich mit
seiner Familie auf eine spannende Reise durch eine beeindruckende
Naturlandschaft. Unterwegs begegnen ihnen viele Gefahren. Doch seine
größte Aufgabe steht ihm noch bevor: endlich beweisen, dass er auch er
Glück bringen kann.

Lobende Erwähnung: Satellite Boy
von Catriona McKenzie, Australien 2012

Ein spannender Film, gedreht in toller Landschaft und mit richtig guter
Musik, hat uns die Kultur der Aboriginals in Australien näher gebracht. Er
überzeugte uns durch seine ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen
der beiden jungen Hauptdarsteller.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm: The Amber Amulet
von Matthew Moore, Australien 2012

Ein Junge im kreativen Kostüm kennt sich aus mit der Kraft der Steine und
weiß deren Energie gezielt einzusetzen. Er macht eine traurige Frau wieder
froh und zauberte auch uns ein Lächeln aufs Gesicht.

Lobende Erwähnung: Ezi un lielpilseta
von Ēvalds Lācis, Lettland 2012

Ein ernstes Thema in eine lustige Geschichte gepackt hat uns zum Lachen
gebracht. Tolle Tiere erobern sich mit Witz und Verstand ihre Welt zurück.

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Die Erwachsenenjury hat den Film »Mama, ich liebe dich« ausgezeichnet. Bild: © Berlinale

Die Kplus-Erwachsenenjury

Die Mitglieder der Internationalen Jury Generation Kplus,
Jan Naszewski,
Rosario García-Montero und
Katharina Reschke
vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den
besten Langfilm
: Mammu, es Tevi mīlu
von Jānis Nords, Lettland 2013

Eine kleine Lüge kann alles verändern, denn es braucht oft eine größere
Lüge, damit niemand hinter die Sache kommt. Der Film berührte uns tief.
Denn er eröffnet uns den Blick in die inneren Konflikte eines Jungen, der
Verantwortung für sein Tun übernehmen muss und dabei erfährt, dass
Freundschaft und Ehrlichkeit Hand in Hand gehen. Herzlichen Glückwunsch
zu diesem wunderbaren Film!

Lobende Erwähnung: Satellite Boy
von Catriona McKenzie, Australien 2012

Manchmal muss man sein Zuhause verlassen, um zu wissen, wo man
herkommt. Um ihre Heimat zu retten, ziehen zwei Jungen auf die Reise
durch eine atemberaubende Landschaft. Gute Geister und Traditionen
begleiten sie und helfen ihnen auf ihrem Weg zurück. Am Ende des langen
Fußmarsches steht Pete vor großen Entscheidungen – und er weiß mehr über
seine eigenen Wurzeln.

Spezialpreis für den besten
Kurzfilm
:
Cheong
von Kim Jung-in, Republik Korea 2012

Um Akzeptanz zu gewinnen, muss man erst lernen, auch andere zu
akzeptieren. Ein Mädchen gibt einen ihrer Sinne auf – und betritt so die Welt
ihres Vaters. Und obwohl sie diese durch seine Augen nicht sehen kann,
erscheint alles reich und befriedigend. Ein sehr berührender und subtiler
Eindruck vom Leben blinder Menschen und ihrer Angehörigen.

Lobende Erwähnung: Ezi un lielpilseta
von Ēvalds Lācis, Lettland 2012

Spätestens seit Jurassic Park wissen wir, dass sich die Natur immer ihren
Weg bahnt. Es ist also nur natürlich, dass die Tiere auch in der Stadt lernen,
nach den dort herrschenden Regeln zu spielen. Das menschliche
Wirtschaftssystem ist nichts im Vergleich zu den Gesetzen der Natur. Wenn
sich also ein Beton-Dschungel zurück in einen Wald verwandelt, wisst ihr,
dass daran einige Igel beteiligt waren.

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