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Berlinale 2012: Ausgezeichnete Filme

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Für den besten Kinderfilm gibt es den Gläsernen Bären. Boudewijn Koole hat außerdem für seinen Film "Kauwboy" den Preis für den besten Erstlingsfilm gewonnen und bekam dafür 50.000 Euro.
Bild: Ali Ghandtschi © Berlinale

19. Februar 2012

Auf der Berlinale werden nicht nur Goldene und Silberne Bären verliehen. Für den besten Kinderfilm gibt es den Gläsernen Bären, verliehen von einer Kinderjury, und den Großen Preis des Kinderhilfswerks, verliehen von einer Erwachsenenjury.

Außerdem gibt es jeweils noch eine "lobende Erwähnung". Das ist quasi der zweite Preis. In diesem Jahr waren wieder sehr viele gute Filme zu sehen (das kannst du hier nachlesen: Berlinale4Kids: Generation Kplus 2012), deswegen ist die Entscheidung bestimmt nicht leicht gefallen.

Die Kplus-Kinderjury

Die elf Mitglieder der Generation Kplus-Kinderjury, Kimia Godarzani-Bakhtiari, Rosa Münchmeyer, Anne Marie Dominik Fittje, Nikita Neitzke, Justin Braun, Fion Mutert, Victor Neumeister, Lale Öztoprak, Anna Luisa Cruz, Pia Jacqueline Heß und Simon Kajdi, vergeben folgende Preise:

Gläserner Bär für den besten Film: Arcadia von Olivia Silver

Eine Familie merkt, dass man seinen Problemen nicht davon fahren kann. Diese authentische Geschichte und die ganz natürlich wirkenden Schauspieler haben uns tief berührt. Eine große Reise und ein in jeder Hinsicht bewegender Film!

Lobende Erwähnung: Kikoeteru, furi wo sita dake (Als hätte ich dich gehört) von Kaori Imaizumi

Eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Tod, die uns zum Nachdenken anregte. Lange, eindringliche Sequenzen kommen mit nur wenig Musik aus. Sie brachten uns ein Kind nah, das lernt, seine Gefühle auszudrücken — und das uns in seinen Bann zog.

Gläserner Bär für den besten Kurzfilm: Julian von Matthew Moore

Ein raffinierter Film, der mit Witz und Leichtigkeit einen missverstandenen Jungen auf seinem Weg zur Anerkennung begleitet. Der Protagonist, ein großartiger Darsteller, schafft es mit sagenhafter Gerissenheit, sein Können auszuspielen – und uns zu überraschen. Ganz großes Kino!

Lobende Erwähnung: B I N O von Billie Pleffer

Ohne Worte wurde uns die Geschichte eines einsamen Junges erzählt, der auf der Suche nach Freundschaft sein Leben aufs Spiel setzt. Besonders die Augen des Hauptdarstellers haben uns fasziniert.

Die Kplus-Erwachsenenjury

Die Mitglieder der Generation Kplus International Jury 2012, Mark Cousins, Rasmus Horskjær, Frieder Schlaich, Marité Ugas und Maxine Williamson, vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Film: Kauwboy von Boudewijn Koole

Mit seiner klaren und tiefgreifenden Art hat uns der Film schnell gepackt, und in dem Kummer, mit dem der kleine Junge kämpft, auch sehr bewegt. Wunderschöne visuelle Momente, ein kleiner schwarzer Vogel und ein blauer Kaugummi sind weitere Zutaten dieses besonders originellen Films. Eine Geschichte über Liebe und Zuneigung, über dunkle und lichte Momente zwischen einem Vater und einem Sohn.

Lobende Erwähnung: Gattu von Rajan Khosa

In jedem einzelnen Kinderblick dieses Films steckte ein Funkeln voller Lebensfreude. Und der unschlagbare Einfallsreichtum des kleinen Schlitzohrs war schlichtweg unwiderstehlich. Zusammen mit spektakulären Himmelsduellen entspann sich so eine durchweg humorvolle und energiegeladene Reise. Diesem Film gelingt es spielend, die Ironie, Komplexität und Vitalität Indiens einzufangen.

Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Kurzfilm: B I N O von Billie Pleffer

Unser Gewinner ist ein außergewöhnlich cinematografisches Porträt weltferner Jungen. Wir mochten die rebellische Haltung des Films, die wunderschönen Bildkompositionen ganz ohne Dialoge. So gelang der tiefe Einblick in eine einsame Jugend – spannend, phantasievoll und voller Gefahr.

Lobende Erwähnung: L von Thais Fujinaga

Unsere Lobende Erwähnung geht an einen Film über zwei junge Menschen, die in ihren Körpern nicht zu Hause sind. Er zeigt die verwegene Weise, wie die Kinder sich gegenseitig verletzen, und entwickelt sein Thema in Bildern und nicht über Dialoge. Der Film ist unterhaltsam, wahrhaftig – und hinreißend romantisch, wenn Zehen sich zu küssen scheinen.

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