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Am Sonntag werden die Uhren verstellt

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Im Frühjahr werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. (Bild: Daniel FR, Plenz, Wikimedia)

24. März 2016

In der Nacht zu Sonntag werden die Uhren umgestellt, die Sommerzeit beginnt. Was bedeutet das?

Zwei Mal im Jahr werden die Uhren verstellt. Immer am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober ändern wir die Zeit. Im März wird die Uhr nachts von zwei Uhr auf drei Uhr vorgestellt - eine Stunde wird gestrichen. Dann beginnt die Sommerzeit.

Im Herbst drehen wir die Zeiger wieder zurück. Dann herrscht Normalzeit, die auch Winterzeit genannt wird. Die Menschen erleben die Stunde von zwei Uhr bis drei Uhr dann zwei Mal. Dadurch wird die Nacht um eine Stunde länger.

Eine Erfindung von Benjamin Franklin

Wenn im März die Uhren vorgestellt werden, dann ist es abends länger hell. Die Menschen können mehr im Freien unternehmen und müssen zu Hause nicht so früh das Licht einschalten. Genau darum geht es beim Verstellen der Uhr auch. Das Tageslicht soll besser ausgenutzt werden.

Die Idee dazu hatte bereits der amerikanische Politiker und Erfinder Benjamin Franklin. Im Jahr 1784 schrieb er an eine französische Zeitschrift einen Brief. Darin ging es um "die Kosten des Lichtes". Denn die Menschen verbrauchten viele Kerzen, weil es draußen dunkel war. Benjamin Franklin meinte, dass die Helligkeit besser genutzt werden soll.

Zeitumstellung spart nicht viel Energie

In Deutschland wurde die Sommerzeit mehrmals eingeführt und wieder abgeschafft. Seit 1980 wird nun regelmäßig an den Uhren gedreht. Eingeführt wurde die Sommerzeit, um Energie zu sparen. Doch Experten meinen, dass das gar nicht klappt. Denn für das Einschalten des Lichtes geht nicht allzu viel Strom drauf. Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Gefriertruhe brauchen viel mehr, und die laufen Tag und Nacht.

Vielen Deutschen bereitet das Verstellen der Uhren zudem Probleme. 29 von 100 haben in einer Umfrage gesagt, dass sie den Wechsel nicht immer gut wegstecken. Die Menschen schlafen schlechter ein. Oder sie fühlen sich tagsüber schlapp. Etliche können sich nicht so gut konzentrieren, oder die Menschen sind gereizter.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Peter 29. März 2016

Da kann man auch singen:

ALLE JAHRE WIEDER.

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