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"Alternativer Nobelpreis" für einen Arzt und ein ganzes Volk

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Der italienische Arzt Gino Strada hilft Menschen, die im Krieg verletzt wurden. (Bild: Matteo Masolini, Wikimedia, CC BY-SA 2.0)

1. Oktober 2015

Menschen, die viel Gutes tun, können mit dem "Alternativen Nobelpreis" ausgezeichnet werden. Jetzt wurde gesagt, wer ihn in diesem Jahr bekommt.

Jedes Jahr im Herbst wird gesagt, wer den Nobelpreis kriegt. Wissenschaftler, Schriftsteller oder Menschenrechtler können ihn für ihre Arbeit bekommen. Physiker oder Chemiker beispielsweise werden für ihre Forschungen ausgezeichnet. In der kommenden Woche wird wieder verraten, wer den Preis erhält.

Darüber hinaus wird jedes Jahr noch ein anderer Nobelpreis vergeben, der "Alternative Nobelpreis". Er ist für Leute, die sich für andere Menschen oder die Umwelt einsetzen. Der "Alternative Nobelpreis" heißt eigentlich "Right Livelihood Award". Ihn gibt es seit 1980. "Alternativ" bedeutet "anders", denn die Auszeichnung wird in anderen Bereichen vergeben als der richtige Nobelpreis.

Kampf für Menschenrechte und gegen Gewalt

Am Donnerstag ist gesagt worden, wer in diesem Jahr den "Alternativen Nobelpreis" erhält. Im November werden mehrere Menschen damit geehrt. Darunter ist zum Beispiel der italienische Arzt Gino Strada. Er kümmert sich um Menschen, die im Krieg verletzt wurden. Er ist Chirurg und kann die Menschen operieren. Er kämpft gegen die Ursachen von Krieg und Gewalt. Dafür soll er geehrt werden.

Den "Alternativen Nobelpreis" bekommt auch Kasha Jacqueline Nabagesera. Sie kommt aus Uganda in Afrika. Sie will, dass alle Menschen frei und glücklich leben können. Wer homosexuell ist, soll dieselben Rechte haben wie heterosexuelle Menschen. Das ist in Uganda nicht der Fall. Homosexuell sind Menschen, wenn sie sich in jemanden ihres Geschlechts verlieben. Ein Mann ist dann mit einem Mann zusammen und eine Frau mit einer Frau.

Auch Sheila Watt-Cloutier bekommt den besonderen Preis. Seit Jahren setzt sie sich für die Rechte der Inuit ein. Sie leben in Gebieten der Arktis. Das Volk der Marshallinseln und ihr Außenminister Tony de Brum bekommen den Preis ebenfalls. Sie setzen sich für eine Welt ohne Atomwaffen ein. Atomwaffen sind die schlimmsten Waffen, die es gibt.

(AfK)

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