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ADAC-Chef tritt nach Mogelei zurück

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Die Pannenhelfer des ADAC haben schon vielen Autofahrern aus der Not geholfen. (Bild: Frank C. Müller, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

11. Februar 2014

Beim ADAC gibt es ordentlich Wirbel. Der Autoklub hat geschummelt. Das haben Prüfer festgestellt. Chef Peter Meyer ist deshalb nun zurückgetreten.

Die vier Buchstaben ADAC sind eine Abkürzung. Sie stehen für den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club. Viele Autofahrer sind Mitglied im ADAC. Wenn sie einmal mit ihrem Wagen liegen bleiben, bekommen sie Hilfe. Ein Techniker macht den Wagen wieder flott. Oder das Auto wird abgeschleppt.

Seit Wochen gibt es viel Wirbel beim ADAC. Es war herausgekommen, dass bei einer Abstimmung nicht alles korrekt gelaufen ist. Der ADAC hatte behauptet, dass mehr Menschen mitgemacht hätten, als es der Fall war. Bei der Abstimmung durften die Mitglieder des ADAC ihr Lieblingsauto wählen. Der VW Golf landete vorn. Später wurde gefragt, ob nicht vielleicht auch bei den Platzierungen gemogelt worden ist. Prüfer sollten sich das ansehen und einen Bericht vorlegen. Am Montag wurde das Ergebnis genannt. Demnach ist noch mehr geschummelt worden. Auch an der Rangfolge ist gedreht worden.

Noch bevor bekannt geworden ist, was in dem Bericht steht, hatte der ADAC mitgeteilt, dass Chef Peter Meyer seinen Posten abgeben wird. Er wird künftig nicht mehr als Präsident des Autoklubs arbeiten. Peter Meyer will nicht mehr allein verantwortlich gemacht werden, für das, was passiert ist. Seine Familie leidet unter der ganzen Situation. Deswegen hat er entschieden, von seinem Posten zurückzutreten. Peter Meyer kam mit seinem Schritt dem ADAC zuvor. Der Autoklub wollte ihm sein Amt entziehen.

Peter Meyer ist 64 Jahre alt. Präsident des ADAC war er seit dem Jahr 2001. Der ADAC hat rund 19 Millionen Mitglieder.

(AfK)

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