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Härtere Strafen für Doping im Sport

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Sportler, die Pillen schlucken, um besser zu werden, müssen künftig mit härteren Strafen rechnen. (Bild: foxumon, Freeimages.com)

11. November 2014

Für gedopte Sportler wird es eng: Sie müssen künftig mit harten Strafen rechnen, wenn sie beim Betrügen erwischt werden. Ein neues Gesetz wird dafür vorbereitet.

Wenn Sportler dopen, nehmen sie verbotene Mittel oder Blut, das bearbeitet worden ist. Sie wollen, dass ihr Körper besser funktioniert. Sie haben dann zum Beispiel eine längere Ausdauer und können besser als ihre Gegner sein. Sich zu dopen, ist nicht erlaubt. Denn Wettkämpfe laufen so nicht fair ab. Daher werden die Sportler kontrolliert. Sie müssen dann zum Beispiel ein bisschen Pipi abgeben. Mitunter wird auch ihr Blut untersucht.

Politiker der deutschen Regierung wollen, dass gedopte Sportler künftig mit drastischen Strafen rechnen müssen. Justizminister Heiko Maas und Innenminister Thomas de Maizière haben ein Gesetz ausgearbeitet, das sie am Mittwoch vorstellen wollen. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass Sportler mit bis zu drei Jahren Haft rechnen müssen, wenn sie dopen. Werden sie erwischt, dann können sie ins Gefängnis kommen.

Das neue Gesetz ist nicht für Freizeitsportler gedacht. Es ist für Sportler da, die mit ihrem Sport richtig Geld verdienen. Das sind beispielsweise Fußballer, Biathleten oder Schwimmer. In Deutschland betrifft es etwa 7.000 Männer und Frauen. Wird ein ausländischer Sportler in Deutschland gedopt erwischt, dann gilt das Gesetz auch für ihn. Neben Gefängnisstrafen können auch Geldstrafen ausgesprochen werden.

Die Politiker wollen, dass auch der Besitz bestimmter Stoffe bestraft wird. Die Sportler müssen die Mittel also gar nicht genommen haben, um richtig im Schlamassel zu sitzen. Die Politiker wollen damit erreichen, dass Doping zurückgedrängt wird und es im Sport fair zugeht.

(AfK)

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