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So funktioniert die Präsidentschaftswahl in den USA

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In den USA wird am 8. November ein neuer Präsident gewählt. (Bild: Gerd Altmann, Pixabay)

1. November 2016

Hillary Clinton oder Donald Trump, klingt doch ganz leicht. Doch so einfach ist die Wahl nicht.

Am 8. November entscheiden die Amerikaner zum 58. Mal, wer an der Spitze ihres Landes stehen soll. Die Präsidentschaftswahl steht an und die wird weltweit mit Spannung verfolgt. Der Präsident ist in den USA Staatsoberhaupt und Regierungschef zugleich. In Deutschland ist das anders.

Bei der letzten Präsidentschaftswahl in den USA im Jahr 2012 gewann Barack Obama. Er ist seit insgesamt acht Jahren US-Präsident. Länger darf er dieses Amt nicht ausüben, daher treten diesmal andere Politiker an: Hillary Clinton ist die Kandidatin der Demokratischen Partei. Ihr Gegner von der Republikanischen Partei heißt Donald Trump.

200 Millionen Menschen dürfen wählen

Zum Präsidenten der USA kann sich jeder wählen lassen, der in dem Land geboren wurde. Vorausgesetzt, er ist mindestens 35 Jahre alt und hat in den vergangenen 14 Jahren in den USA gelebt. Schon lange vor der Abstimmung stellen die beiden großen Parteien ihre Kandidaten auf. Die legen sie in den sogenannten Vorwahlen fest.

Abstimmen darf bei der Präsidentschaftswahl jeder US-Amerikaner, der mindestens 18 Jahre alt ist. Rund 200 Millionen Menschen dürfen am Dienstag wählen. Wie bei fast jeder Wahl werden aber vermutlich viele auf ihr Recht verzichten und nicht wählen gehen. Das ist erlaubt, aber nicht gut für die Demokratie.

Wahlmänner stimmen noch einmal ab

In den USA stimmen die Menschen am Wahltag im November nicht direkt für einen Kandidaten. Sie wählen zunächst Wahlmänner, die dann später in ihrem Sinne den Präsidenten wählen. Die Wahlmänner kommen 41 Tage nach der eigentlichen Wahl zusammen. Ihre Abstimmung ist entschieden, sobald ein Kandidat mindestens 270 Wahlmännerstimmen erreicht hat.

Hillary Clinton gehört wie Präsident Barack Obama zu den Demokraten. Sie ist die Frau des früheren Präsidenten Bill Clinton und weiß daher schon, wie es ist, im Weißen Haus zu leben. Ihr Herausforderer Donald Trump ist eigentlich Geschäftsmann und besitzt viel Geld. Er sorgt aber auch immer wieder mit rüden Sprüchen und umstrittenen Plänen für Ärger. Viele Menschen glauben daher, er könne kein guter Präsident sein.

Wer sollte US-Präsident werden, Donald Trump oder Hillary Clinton?

(AfK)

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