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Schon wieder streiken die Lokführer

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Die Lokführer-Gewerkschaft GDL kämpft dafür, dass sie auch für andere Bahn-Mitarbeiter kämpfen darf. (Bild: bigbug21, Wikimedia, CC BY-SA 2.5)

5. Mai 2015

Die Lokführer der Deutschen Bahn sind im Streik. Dadurch fallen viele Züge aus. Das nervt die Menschen. Auch viele Politiker haben kein Verständnis mehr dafür.

In den vergangenen Monaten haben immer wieder die Lokführer der Deutschen Bahn gestreikt. Wer mit der Bahn oder mit S-Bahnen fahren musste, bekam dann Probleme. Es gab viele Zugausfälle. Jetzt ist es wieder soweit. Seit Montag fahren keine Güterzüge mehr und seit Dienstag bleiben auch die meisten Personenzüge stehen. Noch bis Sonntag soll dieser Streik dauern - insgesamt 138 Stunden.

Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) kann verstehen, wenn die Leute deshalb genervt sind. Er meint, dass die Lokführer es sehr weit treiben. Die Menschen hätten immer weniger Verständnis dafür, dass die Bahnen nicht fahren wie geplant. Das sollten die streikenden Lokführer bedenken, warnte der Verkehrsminister. Nur wenn allen klar wird, warum die Leute ihre Arbeit nicht machen, kann der Streik ein klares Zeichen setzen.

Die Lokführer streiken, weil sie mehr Geld haben wollen. Deshalb verhandelt die Gewerkschaft GDL mit den Chefs der Lokführer bei der Deutschen Bahn. Die Bahn hat schon höhere Löhne versprochen, aber es geht nicht nur darum. Der Streit dreht sich auch um die Frage, ob die GDL für alle ihre Mitglieder Tarifverträge machen darf. Denn nicht nur Lokführer, auch viele andere Bahnmitarbeiter sind bei der GDL.

Wenn die Gewerkschaft das durchsetzt, könnte es passieren, dass beispielsweise Zugbegleiter unterschiedliche Arbeitsbedingungen und Gehälter haben - abhängig davon, in welcher Gewerkschaft sie sind. Das will die Bahn nicht. Sie will es lieber einheitlich haben.

Wie auch immer der Streit gelöst wird - ein Streik allein bringt niemanden weiter, sagt der Politiker Sigmar Gabriel (SPD). "Der angekündigte Streik wird Pendler und Reisende, aber auch die Deutsche Bahn und die gesamte deutsche Wirtschaft schwer treffen", sagte er weiter. Als Wirtschaftsminister ist Gabriel dafür zuständig, dass die Firmen in Deutschland gut arbeiten können. Das können sie aber nicht, wenn wichtige Lieferungen nicht bei ihnen ankommen, weil die Güterzüge nicht fahren.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von känguru 6. Mai 2015

Nicht schon wieder! Das nervt!

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