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Schlechter Schulabschluss führt oft zu Armut

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Kinder und Jugendliche sollten sich in der Schule anstrengen, sonst droht ihnen später Armut. (Bild: Luc Comeau-Montasse, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

28. August 2015

Wer mit schlechten Noten oder einem geringen Abschluss von der Schule abgeht, wird später meist nur wenig Geld haben. Bildung ist heute noch wichtiger als früher für ein gutes Leben, das haben Fachleute herausgefunden.

Mitarbeiter des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden (Hessen) sammeln ständig Informationen über die Menschen in unserem Land. Sie schauen sich zum Beispiel an, wie viele Schüler auf Haupt- und Realschulen gehen oder wie viele Jungen und Mädchen die Schule abbrechen. Nun haben sich die Statistiker mit dem Thema Armut beschäftigt.

Die Experten wollten wissen, wie groß die Gefahr ist, dass Menschen später zu wenig Geld für Miete, Essen oder Kleidung haben. Außerdem schauten sie, wer am häufigsten davon betroffen ist. Dabei stellten sie fest: Armut droht vor allem den Erwachsenen, die ohne Schulabschluss oder mit schlechten Noten die Realschule oder die Hauptschule verlassen und keinen Beruf gelernt haben. Diese Gruppe bezeichnen sie als "gering Qualifizierte". Sie sind auf viele Jobs nicht ausreichend vorbereitet.

Die Zahlen aus dem Jahr 2014 verglichen die Statistiker mit Zahlen aus dem Jahr 2005. Sie wollten wissen, wie sich die Gefahr von Armut entwickelt hat. Am Donnerstag teilten sie mit: Die Gefahr ist größer geworden. Heute sind mehr Erwachsene ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung von Armut bedroht als damals.

Wie wahrscheinlich es ist, als kaum ausgebildeter Erwachsener arm zu werden, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Im Osten von Deutschland kommt es häufiger vor, sagen die Statistiker. Dort sind fast vier von zehn gering qualifizierten Menschen von Armut bedroht. In den westlichen Bundesländern sind es im Schnitt weniger als 3 von 10. Vor zehn Jahren gab es diesen Unterschied auch, aber die Gefahr von Armut war überall deutlich geringer.

(AfK)

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