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Roaming-Gebühren werden abgeschafft

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Gespräche in anderen EU-Ländern dürfen in zwei Jahren nicht teurer sein als Gespräche in Deutschland. (Bild: Victorgrigas, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

30. Juni 2015

Viele Menschen rufen aus dem Urlaub in Spanien, Italien oder Griechenland zu Hause an. Künftig sollen solche Anrufe keine Extrakosten mehr haben.

Politiker der EU-Länder und des Europaparlaments haben sich mit den sogenannten Roaming-Gebühren beschäftigt. Die müssen bezahlt werden, wenn jemand mit seinem Handy im EU-Ausland Gespräche führt, SMS verschickt oder im Internet surft. Das kostet dann mehr Geld als zu Hause.

Die EU-Politiker haben die Preise für solche Gespräche in der Vergangenheit schon gedeckelt. Sie haben festgelegt, was sie maximal kosten dürfen. Nun sollen die Roaming-Gebühren ganz abgeschafft werden. Dann sparen Urlauber und Geschäftsreisende Geld.

Die Politiker haben vereinbart, dass die Roaming-Gebühren am 15. Juni 2017 in der EU auslaufen. Zuvor werden sie bereits gesenkt. Ab dem 30. April 2016 sollen Telefonate im EU-Ausland nur noch 5 Cent pro Minute kosten. Derzeit sind es 19 Cent, wenn wir selbst wählen. Und 5 Cent, wenn wir angerufen werden. Hinzu kommt noch eine Steuer, die der Staat kassiert.

Die Firmen dürfen künftig bei den Preisen aber Einschränkungen machen. Wenn jemand zum Beispiel sehr häufig im EU-Ausland telefoniert oder SMS schreibt, dann soll es möglich sein, ihn doch noch stärker zur Kasse zu bitten. Wer hingegen nur mal im Urlaub das Handy nutzt, um seine Familie anzurufen, wird künftig sparen können.

(AfK)

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