Direct access to content Direct access to navigation
News4Kids - Nachrichten und Wissen für Kinder und Jugendliche
Suchen

Rechtsextreme bei Wahl in Frankreich vorn

JPEG - 29.9 kB
Marine Le Pen ist die Chefin der Partei "Front National" (FN). (Bild: Jérémy-Günther-Heinz Jähnick, Wikimedia, GFDL)

7. Dezember 2015

Die Rechtsextreme Partei "Front National" hat bei einer wichtigen Wahl in Frankreich die meisten Stimmen bekommen. Jetzt machen sich viele Menschen Sorgen um das Land.

Marine Le Pen ist eine französische Politikerin und Chefin der Partei "Front National" (FN). Nach der Regionalwahl in ihrem Heimatland triumphierte sie, denn die Partei hat die meisten Stimmen kassiert. Vielen Menschen in Frankreich und in anderen Ländern bereitet das Sorgen, denn der "Front National" gilt als rechtsextreme Partei.

Rechtsextreme dulden keine Menschen, die anderer Meinung sind. Sie glauben nicht daran, dass alle Menschen dieselben Rechte haben sollten, weil sie bestimmte Gruppen für besser halten als andere. Sie hetzen gegen Ausländer oder Menschen mit anderer Hautfarbe oder anderer Religion. Auch Politiker des "Front National" fallen dadurch auf. Dass die Partei in Frankreich so erfolgreich ist, sehen viele Menschen als schlechtes Zeichen für die französische Gesellschaft.

Entscheidung fällt am Sonntag

Frankreich hat noch zwei andere große Parteien: Die Sozialisten und die Republikaner. Auch für sie ist der Erfolg des "Front National" ein Dämpfer. Die Chefs der Parteien überlegen deshalb, was sie tun können, um den Wahlsieg der Rechtsextremen wieder einzudämmen. Denn noch sind die Regionalwahlen in Frankreich nicht vorbei. Am kommenden Sonntag wird zum zweiten Mal abgestimmt.

Nun werben viele Politiker um die Wähler, die noch abstimmen sollen. Die Gegner des "Front National" überlegen sich, was sie tun können, um den Erfolg der Rechtsextremen zu stoppen. Der Chef der Sozialisten etwa findet, dass sich seine Partei mit den Republikanern zusammentun sollte. Wenn die beiden Parteien bei der Wahl gemeinsam auftreten, könnten sie stärker sein, sagt er. Denn dann würden sie zusammen die Stimmen von beiden Parteien bekommen.

Der Chef der Republikaner hält davon aber nichts. Nicolas Sarkozy sagte vor Kameras, dass seine Partei bei "taktischen Vereinbarungen" nicht mitmachen will. Jean-Christophe Cambadélis von den Sozialisten sagte daraufhin, dass die Republikaner offenbar lieber mit Rechtsextremen zu tun haben als mit denen, die politisch links stehen.

(AfK)

Eine Nachricht, ein Kommentar?


Moderiertes Forum

Sobald wir deinen Kommentar gelesen haben, werden wir ihn zu dem Artikel hinzufügen.

  • (Um einen Absatz einzufügen, einfach eine Zeile frei lassen.)

    Bitte nur sinnvolle Kommentare zum Thema des Artikels. Du darfst deine Meinung frei äußern. Was wir nicht erlauben sind Beschimpfungen anderer Seitenbesucher. Auch Adressdaten Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden wir nicht veröffentlichen. Außerdem erlauben wir nur Links zu anderen Kinderseiten.