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Polizei räumt Flüchtlingslager in Idomeni

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Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze. (Bild: Bundesministerium für Europa, Integration und Äusseres, Wikimedia, CC BY 2.0)

24. Mai 2016

Griechenland macht ernst: Die Flüchtlinge in Idomeni müssen gehen. Die Polizei räumt das Lager.

Über Idomeni ist in den vergangenen Monaten oft in den Zeitungen berichtet worden. Das Dorf liegt in Nordgriechenland an der Grenze zu Mazedonien. Eigentlich leben in Idomeni nur wenige Hundert Menschen. Seit einiger Zeit sind dort aber Tausende. Flüchtlinge gestrandet.

Die Flüchtlinge stammen aus Ländern, in denen es Krieg und Gewalt gibt. Sie haben sich aufgemacht, weil sie in Europa auf ein besseres Leben hoffen. Viele vor ihnen hatten die Reise geschafft und wohnen nun beispielsweise in Deutschland. Doch inzwischen sind die Grenzen dicht.

In den vergangenen Wochen kamen die Menschen aus Idomeni nicht mehr weg. Mazedonien und andere Länder ließen sie nicht weiterreisen. Die Flüchtlingsroute ist dicht. Die Länder wollen nicht, dass die Menschen unkontrolliert kommen.

Meiste Menschen wollen nach Deutschland

Die griechische Polizei hat nun begonnen, das Flüchtlingslager in Idomeni zu räumen. Die Menschen werden von dort mit Bussen weggebracht. Sie sollen in andere Unterkünfte im Landesinneren kommen. Die Menschen können in Griechenland um Schutz bitten, wenn sie in ihrer Heimat verfolgt werden beziehungsweise dort nicht mehr sicher leben können.

Viele Flüchtlinge hatten sich das jedoch anders vorgestellt. Sie wollten gern nach Deutschland, weil sie dort an eine bessere Zukunft für sich glauben. Griechenland hat selbst große Probleme. Viele Menschen haben zum Beispiel keine Jobs. Der Staat hat hohe Schulden.

Griechenland hat gesagt, dass es bei der Räumung des Lagers nicht zu Gewalt kommen soll. Es soll nach und nach friedlich geräumt werden. Das kann bis zu zehn Tage lang dauern, heißt es. Es sind Dolmetscher dabei, die die Sprache der Menschen können. So erfahren die Männer, Frauen und Kinder, wie es für sie weitergeht.

(AfK)

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