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Politiker verhandeln über künftige Regierung

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will weiter Regierungschefin bleiben, doch dafür muss es erstmal eine neue Regierung geben. (Bild: European People’s Party, Wikimedia,
CC BY 2.0)

24. Oktober 2013

Bis Weihnachten soll es in Deutschland eine neue Regierung geben. Politiker der Parteien CDU, CSU und SPD verhandeln seit Mittwoch darüber. Im November wollen sie viel reden und sich einigen, wo es derzeit noch Streit gibt.

Seit der Bundestagswahl im September steht fest, dass Deutschland eine neue Regierung kriegen wird. Viele Menschen haben bei der Wahl der CDU und der CSU ihre Stimme gegeben. Die beiden Parteien haben die Wahl gewonnen. Allerdings haben sie nicht so stark abgeschnitten, dass sie allein regieren können. Daher brauchen sie nun einen Partner. Die FDP kann es nicht mehr sein. Sie hat bei der Wahl klar verloren und ist im Bundestag nicht mehr dabei. Daher wollen die CDU und die CSU nun mit der SPD zusammengehen.

Wenn die CDU, die CSU und die SPD ein Regierungsteam bilden, dann haben die Menschen verschiedene Namen dafür. Viele sprechen von Schwarz-Rot, weil das die Farben der Parteien sind. Sie nennen das Team aber auch Große Koalition, weil dann die Parteien zusammenregieren, die bei der Wahl am stärksten waren. In den vergangenen Wochen haben die Parteien ausgelotet, ob es Sinn macht, gemeinsam über eine Regierung zu sprechen. Nun sind die sogenannten Koalitionsverhandlungen gestartet worden.

In den Verhandlungen werden die Parteien festlegen, was sie erreichen wollen, wenn sie zusammen die Regierung bilden. Da sie unterschiedliche Ideen haben, was in Deutschland wie gemacht werden soll, werden die Politiker am Tisch streiten und versuchen, möglichst viel von dem, was sie sinnvoll finden, durchzubringen.

Die SPD zum Beispiel will, dass es in Deutschland einen Mindestlohn für alle geben soll. Wird der eingeführt, dann müssen Firmenchefs ihren Mitarbeitern mindestens einen bestimmten Betrag für ihre Arbeit zahlen. 8,50 Euro pro Stunde sollen es sein. Die Menschen sollen so vor zu niedrigen Löhnen geschützt werden. CDU und die CSU fürchten aber, dass so ein Mindestlohn Jobs kosten könnte. Denn die Firmenchefs müssen dann mehr Geld für Personal ausgeben.

Die 75 Männer und Frauen, die die Verhandlungen führen, wollen nun jede Woche mindestens ein Mal zusammenkommen. Sie wollen auswerten, was in zwölf Arbeitsgruppen zusammengetragen wurde. Wenn es zu Streit kommt und es nicht mehr vorangeht, dann sollen die drei drei Parteichefs sich treffen. Es sind Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU, Horst Seehofer von der CSU und Sigmar Gabriel von SPD.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Peter 27. November 2013

Das finde ich nicht gut das total übermüdete Leute über die Bundes Republik Deutschland bestimmen !!!!!

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