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Politiker verhandeln über Klima-Vertrag

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Fabriken wie diese stoßen Kohlendioxid aus. In Zukunft sollen sie umweltfreundlicher werden. (Bild: Gerla Brakkee, Freeimages.com)

30. November 2015

In Paris hat ein großes Treffen von Politikern und Experten begonnen. Sie wollen ein neues Abkommen für den Klimaschutz aushandeln. Worum geht es dabei?

Mit dem Vertrag soll der Klimawandel gestoppt werden. Klimawandel bedeutet, dass die Temperaturen auf der Erde steigen. Wenn es wärmer wird, wirkt sich das auf die Natur und auf Tiere und Menschen aus. Stürme, steigende Meeresspiegel, Hitzewellen und Hochwasser können die Folgen sein. Das kann zu Armut und Hunger führen.

Mitverantwortlich für den Klimawandel ist das Gas Kohlendioxid (CO2). Fabriken, Kraftwerke und Autos pusten es in die Luft. Deshalb soll dafür gesorgt werden, dass weniger CO2 in die Luft gelangt. Immer wieder treffen sich Politiker aus vielen Ländern, um darüber zu beraten. In Paris sollen sich nun mehr als 190 Staaten auf ein gemeinsames Ziel einigen. Das soll in einer neuen Klimaschutzvereinbarung notiert werden.

Der letzte verbindliche Vertrag zum Klima stammt aus dem Jahr 1997. Er wurde in der japanischen Stadt Kyoto erarbeitet. Deshalb wird er auch "Kyoto-Protokoll" genannt. Etliche Staaten unterschrieben, dass sie bis 2012 dafür sorgen wollen, dass weniger Abgase in die Luft gelangen. Der Vertrag wurde bis zum Jahr 2020 verlängert. Nun braucht es einen Folgevertrag.

Länder hatten Hausaufgaben auf

Bei bisherigen Gesprächen der Politiker über gemeinsame Ziele wurde um jedes Wort gerungen. Damit es jetzt mit einer Einigung klappt, sollten alle Staaten ihre Ziele aufschreiben. Sie mussten sagen, wie sie es schaffen wollen, den Klimawandel aufzuhalten. 146 Länder haben das gemacht. Sie zusammen sind für den größten Teil des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Angestrebt wird, dass die Erde sich nicht um mehr als zwei Grad erwärmt.

Viele Menschen befürchten, dass es keine gute Einigung geben wird in Paris. Darum gingen bereits am Sonntag in vielen Ländern Tausende auf die Straßen. Sie forderten, dass die Politiker sich endlich einigen und den Klimawandel aufhalten.

In Paris durften die Menschen einen geplanten Protestmarsch nicht machen. Mitte November hatte es dort einen schlimmen Anschlag gegeben. Darum wurde die Demonstration verboten. Viele Menschen haben deshalb ihre Schuhe auf einem großen Platz abgestellt. Sie sollten als Symbol für ihren Protest stehen.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Peter 30. November 2015

Die sollen erst mal diese nutzlose Kriegsmaschine wie Bombenflugzeuge usw. die sowieso nutzlos in der Luft rumfliegen abschaffen. Das sind die grössten Umweltverschmutzer.Die Autos verschmutzen zwar auch die Welt. Doch die Merkel braucht aus Sicherheitsgründen für sich alleine ein riesen Flugzeug um irgend wo hinzufliegen. Die ganzen Staatsoberhäupter machen diesen Schwachsinn auch.

Was das Stinkt Pfui Teufel !!!!!!!

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