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Neuer Bundestag, alter Bundestagspräsident

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Norbert Lammert ist weiterhin der Bundestagspräsident und damit einer der wichtigsten deutschen Politiker. (Bild: Deutscher Bundestag/Melde, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

22. Oktober 2013

Nach der Wahl im September ist der neue Bundestag jetzt zum ersten Mal zusammengekommen. Dabei wurde auch der Vorsitzende gewählt, der Bundestagspräsident. Und der heißt genauso wie früher.

Am Dienstag ist in Berlin der neue Bundestag zusammengekommen. Der Bundestag ist das Parlament von Deutschland. Im September durften die Menschen in unserem Land entscheiden, welche Politiker künftig auf den Stühlen im Reichstagsgebäude sitzen. Nun kamen die Männer und Frauen für ihre erste Sitzung zusammen und machten sich an die Arbeit.

In der ersten Sitzung wurde gleich abgestimmt. Die Politiker wählten ihren Präsidenten. Sie entschieden, wer künftig als Bundestagspräsident arbeiten soll. Dieser Posten ist sehr wichtig. Denn wer Bundestagspräsident ist, ist der zweite Mann im Staat. Er kommt gleich nach dem Bundespräsidenten, der das Staatsoberhaupt ist. Der Bundestagspräsident hat verschiedene Aufgaben. Zum einen leitet er die Sitzungen, wenn die Politiker des Parlaments zusammenkommen, um über Gesetze abzustimmen. Zum anderen vertritt er das Parlament bei bestimmten Anlässen im In- und Ausland.

Üblicherweise kommt der Bundestagspräsident aus der Partei oder dem Team, das bei der Wahl am besten abgeschnitten hat. In diesem Fall waren das die CDU und die CSU. Sie können künftig in der Regierung von Deutschland arbeiten. Sie brauchen aber noch einen Teampartner, weil sie bei der Wahl nicht so stark waren, dass sie alleine regieren dürfen. Die SPD könnte mit ihnen zusammenarbeiten. Darüber muss aber noch gesprochen werden. Bis dahin wird die alte Regierung von Deutschland die Geschäfte erst mal weiterführen.

Bevor die Politiker am Dienstag auf den Stühlen im Reichstagsgebäude Platz nehmen und Norbert Lammert zum Bundestagspräsidenten wählen konnten, musste viel geschraubt werden. Denn im Saal müssen nun mehr Stühle sein, weil es auch mehr Politiker als früher im Bundestag gibt. Außerdem sind die Parteien nun anders vertreten, so dass umgebaut werden musste. Die FDP zum Beispiel sitzt gar nicht mehr im Parlament. Sie hatte bei der Bundestagswahl so schlecht abgeschnitten, dass sie raus ist.

(AfK)

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