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Neuer Anlauf für Frieden in der Ukraine

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Wladimir Putin und Petro Poroschenko, die Staatschefs von Russland und der Ukraine, werden am Mittwoch über die Ukraine-Krise reden. (Bild: kremlin.ru / CC BY 3.0, Photo Claude TRUONG-NGOC / CC BY-SA 3.0, Wikimedia)

9. Februar 2015

Seit Monaten herrscht in der Ukraine Krieg. Doch seit dem Wochenende gibt es neue Hoffnung. Bundeskanzlerin Angela Merkel will zwischen den verfeindeten Gruppen schlichten.

Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande haben in den vergangenen Tagen versucht, im Ukraine-Konflikt zu vermitteln. Dabei trafen sie auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bei einer Rede in München sagte Merkel: "Wir wollen die Sicherheit in Europa gemeinsam mit Russland gestalten, nicht gegen Russland." Gleichzeitig kritisierte sie den russischen Präsidenten aber auch. Sie warf ihm vor, Regeln gebrochen zu haben, die für alle Länder und Politiker gelten.

In dem Konflikt geht es vor allem um den Osten der Ukraine. Viele Ukrainer möchten enger mit den europäischen Staaten zusammenarbeiten. Es gibt aber auch Leute, die Russland zugetan sind und sich abspalten möchten. Das sorgt für große Probleme. Gruppen kämpfen gegen die Armee des Landes. Immer wieder kommen Menschen ums Leben. In den vergangenen Tagen sind die Kämpfe sogar noch schlimmer geworden.

Russland und die Ukraine sind Nachbarländer. Russland wird vorgeworfen, die aufständischen Kämpfer im Osten der Ukraine zu unterstützen. Andere Länder haben deswegen Strafen gegen das Land ausgesprochen.

Doch am Mittwoch wollen sich Angela Merkel und François Hollande mit den führenden Politikern aus Russland und der Ukraine zusammen setzen. So haben sie es bei einer Telefonkonferenz am Sonntagmorgen beschlossen. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass die Menschen im Osten der Ukraine bald in Frieden leben können. Ob das klappt, ist aber ungewiss. Die vier Politiker treffen sich in Minsk. Das ist die Hauptstadt des osteuropäischen Landes Weißrussland, wo schon einmal ein Abkommen geschlossen wurde, der der Ukraine Frieden bringen sollte. Geklappt hat das aber bislang nicht.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

2. März 2015

UUUUND WIEDER EIN FALSCHES FRIEDENSABKOMMEN!

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