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Neue Heimat für Edward Snowden?

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Der Amerikaner Edward Snowden berichtet in vielen Medien weltweit über die Arbeit der US-Geheimdienste. Hier ein Bild aus dem Dokumentarfilm "Prism". (Bild: Laura Poitras / Praxis Films, Wikipedia, CC BY 3.0)

9. Juli 2013

Edward Snowden hat streng geheime Dinge über seine Arbeit beim Geheimdienst verraten. Deshalb wird er von den USA als Verräter gesucht. Jetzt will der Amerikaner nach Venezuela fliehen.

Über Edward Snowden berichten Journalisten zurzeit viel. Der Mann ist ein sogenannter Whistleblower. Das ist Englisch und bedeutet Enthüller. Whistleblower geben Hinweise auf Dinge, die für die Menschen in einem Land oder auf der Welt besonders wichtig sind. Es sind Informationen, die geheimgehalten werden. Oft erfahren die Männer und Frauen an ihrem Arbeitsplatz davon. Wenn sie enthüllen, was sie wissen, begeben sie sich meist selbst in Gefahr.

Edward Snowden hat in den USA für die Geheimdienste CIA und NSA gearbeitet. Vor Kurzem hatte er verraten, wie die USA mit einem Spionageprogramm das Internet überwachen. Mit "Prism", wie das Programm heißt, suchte der Geheimdienst in zahlreichen Ländern nach Hinweisen darauf, ob jemand schlimme Dinge wie zum Beispiel Terroranschläge plant. Deutschland soll besonders stark überwacht worden sein.

Gecheckt wurden beispielsweise E-Mails oder Telefonate. Auch Politiker sollen überwacht worden sein. Darüber sind viele empört. Denn Deutschland und die USA sind befreundet. Und Freunde spionieren sich ja eigentlich nicht aus.

Edward Snowden ist nun auf der Flucht. Denn weil er Geheimnisse der USA verraten hat, wird er von seinem Land gesucht. Er soll verhaftet werden. Derzeit sitzt er in der russischen Hauptstadt Moskau am Flughafen fest. Dort kann er aber nicht für immer bleiben. Er muss einen Ort finden, an dem er nun künftig leben kann.

Edward Snowden hat viele Länder um Hilfe gebeten. Nun will er offenbar nach Venezuela gehen. Zeitungen des Landes berichten, dass der Enthüller dort um Asyl gebeten hat. Das bedeutet, dass er dort Zuflucht sucht und dort aufgenommen werden will.

Venezuela will Edward Snowden Asyl geben, heißt es. Allerdings wird es für den Mann schwierig werden, in das Land zu fliegen. Er braucht dafür gültige Papiere, die er nicht hat. Die USA fordern, Edward Snowden auszuliefern. Er soll dem amerikanischen Staat übergeben werden.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

13. Juni 2014

also edward snowden hat richtig gehandelt und alles im sinne der öffentlichkeit preisgegeben um der welt zu zeigen das sie kaum noch privatsphäre besitzt

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