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Land Argentinien droht die Pleite

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Argentinien geht das Geld aus. Dem Land droht die Pleite. (Bild: Alex Proimos, Wikimedia, CC BY 2.0)

2. August 2014

Das Land Argentinien steckt in der Klemme. Dem Staat droht das Geld auszugehen. Er steht vor der Pleite.

Staaten können genauso pleitegehen wie jeder Einzelne von uns. Wenn sie auf Pump leben und viel zu viele Schulden anhäufen, dann können sie in ernste Schwierigkeiten geraten. Sie können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen und Kredite nicht mehr pünktlich bedienen. Sie schaffen es also nicht, ihre Schulden wie vereinbart zurückzuzahlen.

Geht Staaten das Geld aus, so ist das gar nicht gut. Denn eine Staatspleite ist schlimm für die Menschen, die in dem Staat wohnen. Viele bekommen ihren Lohn vom Staat, andere erhalten vom Staat Hilfe, weil sie keine Arbeit haben. All das kommt dann ins Wanken. Auch viele andere Dinge funktionieren in einem Land dann erst mal nicht mehr. Es kommt zu einer Art Stillstand.

Argentinien schuldet Finanzfirmen viel Geld. Das Land in Südamerika hat verhandelt. Doch es ist keine Lösung gefunden worden. Am Donnerstag ist eine wichtige Frist abgelaufen. Zwar hat Argentinien einen Vorschlag gemacht. Doch die Finanzfirmen wollen nicht darauf eingehen. Sie wollen ihr komplettes Geld zurückhaben.

Würde Argentinien die Forderungen erfüllen, dann würden noch mehr Leute Geld wollen. Das will das Land nicht riskieren. Daher droht nun die Pleite. Bereits vor dem Termin hatte eine Ratingagentur gesagt, dass Argentinien ganz mies dasteht. "Rating" ist Englisch und heißt auf Deutsch: "Bewertung". Ratingagenturen geben mit Noten Hinweise. Geldgeber können daran sehen, wie sicher ein Geschäft für sie wird.

Bekommt ein Staat die Bestnote, dann können sich Geldgeber ziemlich sicher sein, dass sie ihr Geld zurückkriegen, wenn sie es dem Staat leihen. Bekommt ein Staat schlechte Noten, dann ist es riskant, ihm Geld zu borgen. Es kann sein, dass der Geldgeber es nicht wieder sieht. Der Staat könnte pleitegehen, bevor er sich daran machen kann, seine Schulden zu begleichen.

(AfK)

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