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IS-Terroristen zerstören Kulturdenkmal

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Die antike Stadt Nimrud im Irak ist mehr als 3000 Jahre alt. (Bild: M.chohan, Wikimedia)

6. März 2015

Platt gefahrene Ruinen und zerstörte Kunstwerke: Die Kämpfer der Gruppe IS verwüsten die alte Stadt Nimrud im Irak. Die UNESCO sagt, dass das eine Art Kriegsverbrechen ist.

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hat im Irak damit begonnen, die antike Stadt Nimrud zu zerstören. Sie ist rund 3.300 Jahre alt, wie die UNESCO schreibt. Die Kämpfer fuhren mit schweren Fahrzeugen über die alten Ruinen, damit nichts von ihnen übrig bleibt. Wie viel sie zerstört haben, weiß derzeit niemand genau.

Der IS lehnt etliche alte Kunstwerke und Kulturstätten ab. Sie passen für sie nicht zur islamischen Religion. Die meisten Muslime, die den Islam als Religion haben, sehen das anders. Sie sagen, dass die Kämpfe und Zerstörungen nichts mit dem Islam zu tun haben.

Die UNESCO kümmert sich um Kulturgüter auf der ganzen Welt. Sie möchte helfen, dass sie erhalten und geschützt werden. Die Abkürzung steht für die "Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur".

Irina Bokova ist die Generaldirektorin der UNESCO. Sie sagte am Freitag, dass es keinen politischen oder religiösen Grund gibt, ein so wichtiges Erbe wie die Stadt Nimrud zu zerstören. Sie rief die Menschen im Irak dazu auf, alles Mögliche zu tun, um die Kulturstätten zu schützen.

(AfK)

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