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Großstadt Detroit ist pleite

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In Detroit stehen viele Häuser leer und verfallen. Für vieles gibt es kein Geld mehr. (Bild: Mike Russell, Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

21. Juli 2013

Die amerikanische Großstadt Detroit ist pleite. Sie hat so viele Schulden, dass sie nun Insolvenz anmelden musste. Die Stadt hofft, dass die Schulden nun weniger werden und es wieder aufwärts geht.

Die Stadt Detroit liegt im amerikanischen Bundesstaat Michigan. Die USA bestehen aus 50 solcher Bundesstaaten. Michigan liegt im Nordosten des Landes. Regierungschef dort ist Rick Snyder. Er hat nun mitgeteilt, dass Detroit pleite ist. Die Stadt kann ihre Schulden nicht mehr bezahlen. Sie ist insolvent.

Das Wort Insolvenz kommt aus dem Lateinischen. Es meint so viel wie "nicht-lösend". Das heißt, dass Menschen, Firmen, Städte oder gar Länder ihre Schulden nicht bezahlen können. Kommt ein Unternehmen in so eine Schieflage, dann muss das nicht das Ende bedeuten. Die Firma kann versuchen, sich neu aufzustellen. Auch für Städte gilt das.

14 Milliarden Euro beträgt der Schuldenberg von Detroit. In diese Situation ist die Stadt nicht plötzlich gekommen. In den vergangenen Jahren lief es für die Menschen dort nicht gut. Viele Fabriken wurden dicht gemacht. In Detroit wurden Autos gebaut. Menschen verloren ihre Arbeit. Gleichzeitig stieg die Kriminalität. Es gab mehr Verbrechen.

Die Stadt konnte außerdem nicht mehr so viel ausgeben. Üblicherweise sorgen Städte für viele Dinge. Es gibt zum Beispiel Krankenhäuser, Straßen oder Spielplätze für die Kinder. Bezahlt wird das mit Geld, das die Menschen an den Staat abgeben müssen. Sie zahlen Steuern und Gebühren. Mit der Insolvenz will Detroit nun wieder auf die Beine kommen. Mit ihr ist es zum Beispiel möglich, Kredite bei Banken zu verhandeln und Verträge zu kündigen.

Viele Menschen haben Detroit inzwischen verlassen. Früher waren mal knapp zwei Millionen Leute dort zu Hause. Nun sind es nur noch rund 700.000. In Detroit stehen Zehntausende Häuser leer. Niemand arbeitet oder wohnt dort. Fabriken und Läden sind geschlossen. Viele Straßenlaternen brennen nicht. Außerdem stehen jede Menge Rettungswagen in den Garagen. Weil kein Geld da ist, sie zu reparieren, können sie nicht ausrücken.

(AfK)

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