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Griechenland steht vor der Pleite

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Das Parlamentsgebäude in Athen. Hier werden die wichtigsten politischen Entscheidungen getroffen. (Bild: Dimorsitanos, Wikimedia, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

28. Juni 2015

Monatelang haben Politiker versucht, das zu verhindern, doch jetzt droht Griechenland endgültig die Pleite. In dieser Woche dürfte es eine Entscheidung geben.

Griechenland ist das große Thema in den Nachrichten derzeit. Das südeuropäische Land mit seinen rund 11 Millionen Einwohnern steht kurz vor der Pleite. Europäische Politiker haben monatelang immer wieder diskutiert, um eine Lösung zu finden. Doch nun scheint die Situation verfahrener denn je.

Griechenland hat über Jahre Schulden angehäuft. Es wurden so viele, dass sie der Staat aus eigener Kraft nicht mehr zurückzahlen kann. Andere Länder in Europa griffen den Griechen unter die Arme. Der Staat bekam günstige Kredite, und es wurden ihm Schulden erlassen.

Dafür wurde dem Land aber auferlegt, ganz hart zu sparen. Am Dienstag muss Griechenland wieder Geld zurückzahlen. Ohne die Hilfe anderer kann das Land das wohl nicht. Eigentlich standen für Griechenland weitere Hilfsgelder bereit. Doch nun sind die Gespräche darüber gescheitert.

Die Griechen sollen abstimmen

Die Geldgeber erwarten von Griechenland, dass bestimmte Dinge umgesetzt werden. Das Land muss Veränderungen einleiten, damit mehr Geld in die Staatskasse fließt und weniger ausgegeben wird. Griechenlands Regierung aber sperrt sich gegen die Forderungen. Nun will sie, dass die Menschen am 5. Juli sagen, wie sie die Sache sehen. Es soll eine große Volksabstimmung geben.

In Europa schütteln etliche Politiker darüber den Kopf. Sie meinen, dass die Griechen über etwas abstimmen, was es eigentlich schon nicht mehr gibt, da die Gespräche als gescheitert gelten. Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat die Menschen in seinem Land aufgerufen, gegen die Forderungen der Geldgeber zu stimmen.

Griechen heben ihr Geld ab

Wie es nun mit Griechenland genau weitergeht, ist nicht klar. Auf das Land werden wohl schwere Zeiten zukommen. Schon jetzt sind die Menschen dort völlig verunsichert. Aus Angst um ihr Erspartes haben viele all ihr Geld von der Bank geholt. Das ist wiederum schlecht für die Banken. Ohne das Geld können sie nicht arbeiten. Viele könnten ebenfalls pleite gehen.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Jessi 2. Juli 2015

Die armen Grischen.

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