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Griechenland entlässt Staatsbedienstete

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Griechenland muss sparen, sparen, sparen. Immer mehr Menschen verlieren dadurch ihre Jobs. (Bild: Milspa, Sxc.hu)

19. Juli 2013

Wegen seiner hohen Schulden muss Griechenland immer mehr sparen. Jetzt hat die Regierung beschlossen, tausende Staatsangestellte zu entlassen. Klar, dass das Proteste auslöst.

Die Menschen in Griechenland machen harte Zeiten durch. Ihr Land hat zu viele Schulden angehäuft. Es bekommt zwar Hilfe von anderen Ländern, muss dafür aber streng sparen. Politiker beschließen deshalb immer wieder neue Sparpakete. Die haben viele Griechen hart getroffen: Rentner bekommen weniger Unterstützung vom Staat, weniger Familien kriegen Kindergeld. Krankenhäuser müssen schließen. Das alles macht viele Griechen wütend. Regelmäßig gibt es große Proteste und Streiks.

In der Nacht zum Donnerstag haben Politiker im griechischen Parlament dennoch über ein weiteres Sparpaket abgestimmt - und es beschlossen. Tausende Stellen im öffentlichen Dienst werden nun wegfallen. Im öffentlichen Dienst arbeiten Menschen im Auftrag des Staates. Erzieher passen zum Beispiel auf Kinder auf, damit Eltern arbeiten gehen können. Müllmänner holen den Müll ab. Und in Hochschulen unterrichten Forscher junge Leute, damit sie sich für ihren künftigen Beruf fit machen können.

In Griechenland werden nun viele dieser Menschen ihren Job verlieren. Das Land wird sie entlassen, um zu sparen. Griechenland muss sparen, damit andere Länder es weiter unterstützen. Ohne diese Unterstützung würde der Staat pleitegehen. Die Menschen, die ihren Job verlieren werden, sind wütend und traurig. Sie wissen nicht, was auf sie zukommen wird.

(AfK)

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