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Gesetz soll Mietpreisanstieg bremsen

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Ein Mietshaus in Erfurt (Thüringen). (Bild: Michael Sander, Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

20. März 2014

In Deutschland haben viele Menschen Mühe, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Jetzt hat sich Justizminister Heiko Maas ein Gesetz überlegt, damit die Mieten nicht mehr so stark ansteigen.

In Deutschland wohnen viele Menschen zur Miete. Jeden Monat zahlen sie Geld dafür, dass sie in ihrer Wohnung leben dürfen. Müssen sie mal umziehen, kann es sein, dass sie nur schwer ein neues Zuhause finden. Der Grund: In vielen Städten gibt es Viertel, die sehr teuer sind. Vermieter verlangen dort hohe Preise.

Auch in Städten mit Hochschulen, ist es oftmals nicht leicht, eine Bleibe zu finden. Dorthin kommen viele junge Menschen, um zu studieren. Sie brauchen Wohnungen, um in der Stadt leben und lernen zu können.

Der deutsche Justizminister hat nun ein Gesetz ausgearbeitet, um den teils hohen Mieten entgegen zu steuern. Die Regierung will, dass die Mieten nicht mehr unbegrenzt angehoben werden können.

Bisher ist es so, dass die Vermieter festlegen, was sie an Miete haben wollen. So kann es sein, dass eine Wohnung, die bisher 1.000 Euro pro Monat gekostet hat, 1.400 Euro kostet, wenn der alte Mieter auszieht. Die Wohnung wird viel teurer weiter vermietet. Künftig soll hier eine sogenannte Mietpreisbremse greifen. Das steht in dem Gesetzentwurf von Heiko Maas.

Die Miete soll also nicht mehr unbegrenzt, sondern nur noch in einem festgelegten Rahmen nach oben gehen können. Die Mietpreisbremse soll aber nur dort gelten, wo die Menschen Mühe haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Künftig soll es außerdem Änderungen geben, wenn ein Makler im Einsatz ist. Makler bieten die Wohnungen für den Vermieter an und versuchen, einen Mieter zu finden. Wenn ihnen das glückt, dann bekommen sie Geld dafür.

Bisher müssen das Geld für den Makler die Mieter zahlen. Viele nehmen das in Kauf, wenn sie über den Makler dafür eine schöne Wohnung finden. Heiko Maas will dafür sorgen, dass der Lohn des Maklers von demjenigen bezahlt wird, der ihn beauftragt hat. Wenn ein Vermieter es war, dann muss er auch künftig das Geld zahlen. Wenn ein Mieter den Makler beauftragt, für ihn eine Bleibe zu finden, dann zahlt er.

Das neue Gesetz soll im nächsten Jahr fertig sein und dann gelten. Das zumindest hofft Heiko Maas, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Sie hat den Gesetzentwurf vorliegen.

(AfK)

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