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Friedensnobelpreis soll Tunesien ermutigen

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Die goldene Medaille des Friedensnobelpreises zeigt den Kopf von Alfred Nobel. (Bild: ProtoplasmaKid, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

10. Oktober 2015

Das war eine ziemlich Überraschung: Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr nach Tunesien. Vier Organisationen bauen dort gemeinsam eine Demokratie auf.

Der Gewinner des diesjährigen Friedensnobelpreises wurde am Freitag in Oslo bekannt gegeben. Oslo ist die Hauptstadt von Norwegen. An den Tagen zuvor waren bereits andere Nobelpreisträger verkündet worden. Der Gewinner des Friedensnobelpreises ist der einzige, der in Oslo verkündet wird. Alle anderen werden in der schwedischen Hauptstadt Stockholm bekannt gegeben.

Verliehen werden diese wichtigen Auszeichnungen aber alle am selben Tag, nämlich am 10. Dezember. Das ist der Todestag von Alfred Nobel, nach dem der Nobelpreis benannt ist. Er war ein Chemiker aus Schweden und erfand den Sprengstoff Dynamit. Er lebte von 1833 bis 1896 und ist mit seinen Ideen reich geworden. Mit seinem Vermögen werden die Preise bis heute bezahlt.

Das Komitee, das den Friedensnobelpreis verleiht, entschied sich in diesem Jahr für das tunesische Dialog-Quartett. In der Begründung hieß es, das Quartett, in dem vier Organisationen zusammenarbeiten, habe sich für eine demokratische Gesellschaft eingesetzt, in der jeder Mensch seine Meinung frei sagen darf, ohne dass ihm dafür schlimme Folgen drohen. Das fanden die Verantwortlichen gut.

Zu dem Bündnis gehören eine Gewerkschaft, ein Verband von Unternehmen, eine Menschenrechtsorganisation und ein Verein von Rechtsanwälten, die sich mit Gesetzen gut auskennen. Die Jury in Oslo sagte bei der Bekanntgabe des Preisträgers, dass der Preis hoffentlich hilft, den eingeschlagenen Weg zur Demokratie in Tunesien zu sichern.

(AfK)

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