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Fidel Castro - Kubas früherer Diktator ist tot

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Fidel Castro auf einem Foto von 1997. (Bild: Antônio Milena/ABr, Wikimedia, CC BY 3.0 BR)

28. November 2016

Fidel Castro regierte über Jahrzehnte in Kuba. Jetzt ist er gestorben. Das sorgt nicht nur für Trauer.

Der frühere Staatschef von Kuba ist tot. Fidel Castro ist am Freitag im Alter von 90 Jahren gestorben. Viele Menschen weltweit trauern um ihn. Anderen macht sein Tod eher Hoffnung. Warum?

Fidel Castro wuchs in Kuba auf. Er studierte und wurde Rechtsanwalt. Er war ein Gegner des damaligen Staatschefs Fulgencio Batista. Mit einem Aufstand wollte er ihn 1953 entmachten, doch das ging schief. Fidel Castro wurde ins Gefängnis gesteckt. Nachdem er wieder frei war, ging er nach Mexiko und kam zwei Jahre später zurück.

Gemeinsam mit seinem Bruder und einer Gruppe von Kämpfern riss er 1959 die Macht in Kuba an sich und vertrieb Diktator Batista. Er wurde selbst Präsident und näherte sich der Sowjetunion (heute Russland) an. 47 Jahre lang war er Staatschef. Im Jahr 2008 übergab er die Macht an seinen Bruder Raul.

Selbst ein Diktator

Fidel Castro war beliebt, weil er Diktator Fulgencio Batista vertrieb. Zudem sorgte er dafür, dass alle Kinder in die Schule und Kranke zum Arzt gehen konnten. Er hatte aber auch eine andere Seite. Mit großer Härte reagierte er auf Proteste gegen ihn und seine Regierung. Kritik war unter ihm kaum möglich. So galt Fidel Castro letztlich selbst als Diktator.

Die Kubaner dürfen bis heute nicht frei wählen. Und die Wirtschaft des Landes war über Jahrzehnte in Staatshand. Das und internationale Handelsverbote sorgten dafür, dass es in Kuba an vielem mangelt. Die Kubaner durften lange Zeit auch ihr Land nicht ohne Genehmigung verlassen. Das ist inzwischen besser geworden, doch die Regierung kontrolliert immer noch sehr viel.

(AfK)

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