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Dubiose Panama-Geschäfte sorgen für Wirbel

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Eine Firma in Panama-Stadt soll Hunderten Menschen geholfen haben, Steuerzahlungen zu vermeiden. (Bild: Ayaita, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

4. April 2016

Geschäfte mit Briefkastenfirmen sorgen für Aufregung. Warum? Und was ist das überhaupt?

Journalisten in vielen Ländern berichten gerade über Panama. Denn viele bekannte Leute sollen über eine Firma in dem Land ihr Geld in sogenannte Briefkastenfirmen gesteckt haben. Die sind nicht verboten, sie können aber für dubiose Geschäfte genutzt werden. Um sie einzurichten, geht ein Kunde zu seiner Bank. Die spricht eine Firma an, die darauf spezialisiert ist, solche Firmen zu gründen. Die Briefkastenfirma wird dann mit einem Bankkonto ausgestattet. Der Name des Kunden erscheint bei diesen Geschäften nicht.

Briefkastenfirmen entstehen in sogenannten Steueroasen. Damit gemeint sind Länder, die keine oder besonders niedrige Steuern nehmen. Wer dort wohnt oder dort seine Firma aufmacht, muss wenig Geld an den Staat zahlen. Manche wohlhabende Menschen finden das sehr attraktiv, denn sie können so Geld sparen. Anderen sind diese Länder ein Dorn im Auge, denn so geht es nicht gerecht auf der Welt zu. Die meisten weniger reichen Menschen zahlen schließlich brav ihre Steuern.

Hunderte Journalisten haben nun zahlreiche Informationen über solche Briefkastenfirmen veröffentlicht. Sie haben Daten zugespielt bekommen. Es sind E-Mails, Urkunden und andere Dokumente. Sie zeigen, dass sehr viele reiche und mächtige Menschen mit solchen Briefkastenfirmen Geschäfte machen. Dabei soll nicht immer alles mit rechten Dingen zugehen. Unter den Beschuldigten sind zum Beispiel Regierungschefs und auch bekannte Sportler.

(AfK)

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