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"Charlie Hebdo" ist wieder da

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Auf einer Demonstration hält ein Mädchen ein Schild mit der Aufschrift "Ich bin Charlie" in die Höhe. (Bild: Valentina Calà, Flickr, CC BY-SA 2.0)

15. Januar 2015

Für dieses Heft interessieren sich Menschen weltweit: Es gibt eine neue Ausgabe von "Charlie Hebdo". Auf die französische Zeitschrift war ein schlimmer Terroranschlag verübt worden.

Die Macher von "Charlie Hebdo" haben etwas sehr Schlimmes erlebt. Am 7. Januar stürmten zwei Männer in ihre Arbeitsräume in Paris in Frankreich und schossen um sich. Sie trafen Journalisten und Zeichner, bevor sie flüchteten. Zwölf Menschen überlebten diesen Anschlag nicht. Polizisten jagten die Männer danach. Es starben weitere Leute. Auch die Angreifer leben inzwischen nicht mehr.

Weltweit waren die Menschen entsetzt nach dem Anschlag. Sie konnten nicht verstehen, wieso die Mitarbeiter von "Charlie Hebdo" sterben mussten. Millionen gingen auf die Straße und zeigten, dass sie gegen derartige Gewalt sind. Sie hielten Schilder hoch. Auf ihnen stand "Je suis Charlie". Das heißt "Ich bin Charlie". Damit machten die Menschen klar, dass dieser Anschlag alle trifft, die in Freiheit leben und ihre Meinung frei sagen wollen.

Angreifer waren muslimische Terroristen

Die Angreifer von Paris hatten als Religion den Islam. Es gibt Menschen, die glauben, für ihre Religion mit Gewalt kämpfen zu müssen. Sie ziehen los und verüben Anschläge. Sie wollen, dass der Islam die einzige Religion auf der Welt wird. Für ihre Ziele nehmen sie in Kauf, dass unschuldige Menschen sterben oder verletzt werden.

Die Zeitschrift "Charlie Hebdo" hatte immer wieder spöttisch auf den Islam geschaut. Sie hatte zum Beispiel bissige Zeichnungen veröffentlicht, die den Propheten Mohammed zeigten. Mohammed ist für Muslime sehr wichtig. Er gilt als Gründer des Islam.

Großes Interesse in aller Welt

Die Macher von "Charlie Hebdo" haben sich nach dem Anschlag hingesetzt und eine neue Ausgabe produziert. Wieder haben sie den Propheten Mohammed gezeichnet. Er hat die Mundwinkel nach unten gezogen, hat eine Träne am Auge und hält ein Schild hoch. Darauf steht "Ich bin Charlie".

Für die Zeichner und Journalisten des Blatts war es schwer, weiterzumachen. Denn sie haben viele Kollegen verloren. Doch sie wollen sich nicht einschüchtern lassen. Jeder soll frei seine Meinung sagen können. Viele Muslime üben nun Kritik an den neuen Zeichnungen.

Die neue "Charlie Hebdo"-Ausgabe wurde millionenfach gedruckt. Und es gibt sie in mehreren Sprachen. Schon direkt nach dem Erscheinen war sie ausverkauft. Es wurde entschieden, dass noch mehr Exemplare gedruckt werden sollen.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von je ne suis pas charlie ! 22. Februar 2015

Traurig, aber es hat schon ein paar Ungereimtheiten. Ich persönlich glaube das es nicht die Islamisten waren sondern der Geheimdienst. Der Trauermarsch war ja auch nur gespielt.

von Oxymon 16. Januar 2015

Ich verstehe nicht, wieso sie weiter Karikaturen malen. Somit gefährden sie sich nur selbst und provozieren den Islam

von Hendrik 16. Januar 2015

Ich finde doof, dass man sich als Charlie ausgibt

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