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Brandenburg und Thüringen haben gewählt

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Dietmar Woidke ist Ministerpräsident in Brandenburg und das bleibt er auch nach der Wahl. (Bild: Staatskanzlei des Landes Brandenburg/Uwe Klössing - Hoffotografen, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

14. September 2014

In Thüringen und in Brandenburg haben die Menschen am Sonntag einen neuen Landtag gewählt. Während besonders eine Partei Grund zum Feiern hat, sieht es für eine andere ganz schlecht aus.

Brandenburg und Thüringen sind zwei von 16 deutschen Bundesländern. Wie alle Bundesländer haben sie eigene Parlamente und eigene Regierungen. Die Menschen entscheiden regelmäßig in Wahlen, welche Parteien das Sagen haben. Die Politiker in ihrem Bundesland kümmern sich dann beispielsweise um die Schulen oder die Polizei im Land.

Am Sonntag sind viele Menschen in Brandenburg und Thüringen zur Landtagswahl gegangen. Der Landtag ist das Parlament eines Bundeslandes. Gewählt werden konnte zum Beispiel in Schulen oder in Altenheimen. Dort werden bei solchen Wahlen Wahllokale eingerichtet. Helfer warten dann auf die Menschen und geben ihnen ihren Stimmzettel. Sie schauen, dass alles korrekt abläuft.

In Brandenburg haben in den vergangenen Jahren die SPD und die Linkspartei das Regierungsteam gestellt. Regierungschef Dietmar Woidke kann mit der Abstimmung am Sonntag zufrieden sein. Die SPD hat die meisten Stimmen bekommen (32 Prozent). Die CDU erreichte 23 Prozent, die Linkspartei 18,6 Prozent und die Grünen 6,2 Prozent. Erstmals schaffte es die neue Partei AfD in den Landtag. Sie kam auf 12,2 Prozent. Die Partei FDP scheidet dagegen aus dem Parlament aus (1,5 Prozent).

Auch in Thüringen flog die FDP aus dem Landtag (2,5 Prozent). Sie ist daher der große Verlierer dieser Wahlen. Regierungschefin in Thüringen ist Christine Lieberknecht von der CDU. Ihre Partei bekam die meisten Stimmen (33,5 Prozent). Die Linkspartei kam in Thüringen auf Platz zwei (28,2 Prozent). Die SPD erreichte 12,4 Prozent und die Grünen 5,6 Prozent. Auch in Thüringen erreichte die neue AfD ein gutes Ergebnis (10,6 Prozent). Jetzt müssen in beiden Ländern die Politiker der Parteien miteinander reden und prüfen, wer mit wem zusammen regieren kann und möchte.

(AfK)

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