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Bahrain missachtet Kinderrechte

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Blick auf die Städte Muharraq und Manama in Bahrain. Manama ist die Hauptstadt des Landes. (Bild: Leshonai, Wikimedia, CC BY-SA 2.5)

17. Dezember 2013

In dem Land Bahrain werden Kinder schlecht behandelt. Davon berichtet Amnesty International. In dem Inselstaat wird oft gegen die Kinderrechte verstoßen.

Das Land Bahrain ist ein Königreich. Es besteht aus 33 Inseln in einer Bucht im Persischen Golf. Der Staat liegt östlich von Saudi-Arabien und westlich von Katar. Staatsoberhaupt ist König Hamad bin Isa Al Chalifa. Jetzt berichtete die Organisation Amnesty International, dass dort die Kinderrechte verletzt werden.

Die Kinderrechte wurden vor vielen Jahren aufgeschrieben. Sie stehen in der Kinderrechtskonvention. Das ist ein Vertrag, den fast alle Länder der Welt unterschrieben haben. Auch die Politiker in Bahrain haben versprochen, dafür zu sorgen, dass Kinder gut aufwachsen können. Kinder dürfen zum Beispiel nicht geschlagen werden. Sie sollen ihre Meinung sagen und mitentscheiden dürfen. Kinder haben auch ein Recht darauf, in der Schule zu lernen.

In Bahrain liegt vieles im Argen, sagen die Experten. In dem Land sind Mädchen und Jungen unter 18 Jahren festgenommen und ins Gefängnis gesteckt worden. Sie werden verdächtigt, bei Protesten gegen die Regierung mitgemacht zu haben. In manchen Ländern ist es ein Problem, wenn Menschen gegen die Regierung protestieren. Nicht überall wird das geduldet. In Bahrain wurden im Jahr 2011 Proteste mit Gewalt niedergeschlagen.

In den Gefängnissen geht es den Kindern und Jugendlichen nicht gut. Sie werden misshandelt und gefoltert. Einige sitzen sogar in einem Erwachsenengefängnis. Die Fachleute schlagen deswegen Alarm.

(AfK)

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