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Bahn frei für die Maut

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Solche Maut-Messstationen gibt es bereits heute auf der Autobahn - bisher nur für Lkw. (Bild: Occitandu34, Wikimedia)

17. Mai 2017

Autofahrer sollen künftig Geld bezahlen, wenn sie bestimmte Straßen nutzen wollen.

Die Gebühr für Autofahrer wird Maut genannt. In Deutschland gibt es so etwas seit längerem schon für Brummis. Wenn Laster die Autobahn oder große Bundesstraßen nutzen, dann müssen Firmen dafür bezahlen. Künftig sollen auch Autofahrer zur Kasse gebeten werden. Das hatten die deutschen Politiker schon vor geraumer Zeit beschlossen. Doch im Anschluss gab es Zwist. Die Europäische Union (abgekürzt: EU) nahm die Pläne nicht hin. Das ändert sich jetzt.

Geplant ist, dass deutsche Autofahrer die neue Gebühr im Portemonnaie nicht merken werden. Über die Steuern, die für das Auto gezahlt werden müssen, soll das geregelt werden. Die EU-Kommission störte sich daran. Sie kritisierte, dass Ausländer bei der Maut in Deutschland benachteiligt würden. Das darf nicht sein, hieß es. Der deutsche Verkehrsminister Alexander Lösung hat eine Lösung erarbeitet. Die EU-Kommission hat nun gesagt, dass sie das akzeptiert. Sie hat das Verfahren gegen Deutschland eingestellt.

Die Gebühr für die Autos soll Gewinn in die Kassen des deutschen Staates spülen. Das Geld soll genutzt werden, um Straßen zu reparieren und neu zu bauen. Die Maut soll ab 2019 fällig werden. Andere Länder allerdings könnten die Maut noch zu Fall bringen. Österreich zum Beispiel will sie nicht akzeptieren, weil Ausländer mehr bezahlen müssen als die Menschen, die in Deutschland leben.

(AfK)

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