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Arbeiter in Katar werden mies behandelt

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Bis zur Fußball-WM 2022 werden in Katar viele Stadien neu gebaut oder umgebaut. Die meisten Arbeiter, die das machen, kommen aus dem Ausland. Viele werden richtig schlecht behandelt. (Bild: daly3d abd, Wikimedia, CC BY 2.0)

19. November 2013

Im Jahr 2022 sollen die besten Fußballmannschaften der Welt in Katar um den Weltmeistertitel kicken. Bis das große Turnier losgeht, muss in dem Land noch viel gebaut werden. Doch ein Bericht zeigt, dass es den Arbeitern auf den Baustellen sehr schlecht geht.

Den Bericht hat die Organisation "Amnesty International" vorgestellt. Sie setzt sich weltweit dafür ein, dass die Menschenrechte eingehalten werden. Sie will zum Beispiel, dass alle Menschen sicher leben können und keine Angst vor Anschlägen haben müssen. Die Menschen sollen aber auch nicht hungern oder frieren müssen. Außerdem soll jeder frei seine Meinung sagen dürfen, ohne dafür Ärger zu bekommen.

In der Menschenrechtserklärung steht auch, dass jeder das Recht hat, zu lernen oder eine gute Arbeit zu haben. Niemand darf ausgebeutet werden. Menschen sollen also einen Lohn bekommen, von dem sie leben können.

Die Leute von "Amnesty International" sagen nun, dass in Katar immer wieder gegen die Menschenrechte verstoßen wird. Viele Männer arbeiten in dem Staat, um alles für die Fußball-Weltmeisterschaft vorzubereiten. Stadien und Hotels zum Beispiel werden gebaut. Auf den Baustellen aber werden die Arbeiter ausgebeutet.

Die Männer stammen aus anderen Ländern. Sie sind Gastarbeiter, die in Katar arbeiten, um Geld zu verdienen. Doch mitunter bekommen sie ihren Lohn erst viel zu spät oder gar nicht ausgezahlt. Zudem werden sie ausgebeutet. Sie müssen zum Beispiel an sieben Tagen pro Woche bis zu zwölf Stunden täglich arbeiten. Sie haben keinerlei Freizeit.

Außerdem erpressen Firmen die Bauarbeiter. Sie geben ihnen zum Beispiel ihre Ausweispapiere nicht zurück. Ohne diese können sie nicht woanders anfangen oder das Land wieder verlassen.

Der Bericht zeigt auch, dass die Männer unter sehr schlechten Bedingungen leben müssen. Sie wohnen ärmlich. Viele Menschen werden zusammen untergebracht. Es gibt wenig Platz. Es fehlen Strom, fließendes Wasser oder Toiletten. Auch Schutzhelme werden auf den Baustellen nicht immer zur Verfügung gestellt. Für die Männer ist die Arbeit dadurch gefährlicher. "Amnesty International" kritisiert die Zustände in Katar und fordert, dass etwas verändert wird.

(AfK)

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