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Amerikaner diskutieren über Waffen

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Schüler zeigen ihr Mitgefühl mit den Opfern des Amoklaufs in Parkland. (Bild: Fabrice Florin, Wikimedia, CC BY-SA 2.0)

19. Februar 2018

In den USA gibt es große Kritik an den Waffengesetzen. Sind sie schuld an einem schlimmen Amoklauf?

In den USA dürfen Erwachsene und sogar viele Teenager Pistolen und Gewehre besitzen. Das steht so in den Gesetzen. Schusswaffen kann man dort ganz normal in Läden kaufen. Sogar manche Supermärkte haben welche im Angebot. Dadurch gibt es in den USA besonders viele Waffen. Und dadurch gibt es dort auch besonders viele Tote und Verletzte durch Schusswaffen. Im letzten Jahr waren das mehr als 46.000 Menschen.

Am 14. Februar gab es im Bundesstaat Florida ein besonders schlimmes Verbrechen mit Schusswaffen. Ein Teenager ging mit einem Gewehr in seine frühere Schule in der Stadt Parkland und schoss auf Schüler und Lehrer. 17 Menschen kamen ums Leben, 15 wurden teilweise schwer verletzt. Der Täter hatte schon lange persönliche Probleme. Er hatte seine Tat angekündigt. Jetzt sitzt er im Gefängnis.

Ähnliche Taten von Jugendlichen und Erwachsenen gibt es in den USA fast jede Woche. Und immer wieder fragen sich die Menschen, wie es dazu kommen konnte. Für viele ist klar, dass die schwachen Waffengesetze eine Mitschuld haben. Viele Politiker und auch viele Bürger wollen die Gesetze trotzdem nicht ändern. Sie finden, dass weiterhin jeder das Recht haben sollte, Waffen zu besitzen, um sich zu verteidigen oder um einfach nur zum Spaß zu schießen.

Nach dem Amoklauf in Florida haben viele Menschen jedoch die Nase voll. Erwachsene und vor allem Schüler fordern, dass die Waffengesetze endlich geändert werden. Sie werfen den Politikern vor, eine Mitschuld am Tod der 17 Opfer zu haben. Und sie wollen die Ausreden der Politiker nicht mehr akzeptieren. Besonders US-Präsident Donald Trump steht in der Kritik. Er hält an den Waffengesetzen fest. Er und andere Politiker bekommen von den Waffenherstellern viel Geld, zum Beispiel für ihren Wahlkampf.

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